Von Matthias Bosenick (25.03.2019)
Ist Musik nicht eindeutig in eine Schublade packbar, fallen als erstes Begriffe wie Jazz oder Progressiv, wenn nicht Avantgarde. Auf Kuhn Fu trifft alles davon zu: Ihre bassklarinettendominierte Fusion verleiht der Rockmusik auf dem vierten Album „Chain The Snake“ unerwartete Winkel und nimmt ihr herkömmliche Popsongstrukturen. Einige Analogien liegen nahe, von Zappa bis Mr. Bungle. Wie oft bei solch abstrakter Komposition bestaunt das Gehirn das Handwerk und zuckt die Seele mit den Schultern. Zunächst: Kuhn Fu – nicht nach Paul benannt – legen Wärme in ihre Musik, darin fühlt sich alsbald auch die Seele wohl.









