Von Guido Dörheide (03.04.2026)
Sonic Youth – die älteren Lesenden erinnern sich –, jene Noiserocklegende aus NYC, die von 1982 bis 2009 in regelmäßigen Abständen für ekstatische Verzückung sowohl bei den Kritisierenden als auch bei den Hörenden sorgte und die dann nach der Trennung von Thurston Moore (Gesang, Gitarre) und Kim Gordon (Bass, Gesang) zunächst einmal auseinanderbrach, waren ja immer irgendwie mehr vom Gesang und der Gitarre Thurston Moores geprägt – umso wunderbarer war es immer, wenn Kim Gordon den Gesang übernahm und auf Songs wie „Tunic“ (für die unvergessene Karen Carpenter) oder „Kool Thing“ (dort gemeinsam mit Chuck D von Public Enemy) mit gelangweiltem Nölen und unglaublich toller Stimme bezaubernde und urst in den Bann ziehende Großtaten auf der melodischen Seite des Noiserocks ablieferte.
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