Was meine Freundin gerne sieht – die Serienkolumne: Über die inflationäre Verwendung des Begriffes „Nazi“

Von Onkel Rosebud

Neulich luden meine Freundin und ich zum Dinner und der Besuch verstieß gegen Regel-Nummer-Eins: Tisch und Küche wird von dem gesäubert, dem sie gehört. Als sich die Freundin eines Freundes daran machte, die Spülmaschine einzuräumen, bemerkte sie, wie fein geordnet die Essgeräte einsortiert waren. Daraufhin erklärte meine Freundin ihr etwas neurotisches Verständnis von Ordnung im Spüli-Besteckfach und erntete die Bezeichnung „Spülmaschinen-Nazi“. Anfangs lachte ich mit, aber es war eher die Sorte, die im Halse stecken bleibt, weil es meiner Freundin sichtlich nahe ging. Sie schaute wie ein Hamster in Panik. Ich fragte mich, ist irgendwas mit „Nazi“ genannt zu werden eine Beleidigung?

Weiterlesen →

Hin- und weggesehen. Filme und Serien

Von Chrisz Meier (03.02.2026)

Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.

Meine Beobachtungsergebnisse möchte ich gerne weitergeben, sei es als Empfehlung, sei es als Warnung, denn Lebenszeit ist kostbar. Und da ich in letzter Zeit irgendwie einen Lauf habe, geht’s hier schon weiter mit den Fails&Strikes der Filmindustrie.

Weiterlesen →

Hin- und weggesehen. Filme und Serien

Von Chrisz Meier (26.01.2026)

Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.

Meine Beobachtungsergebnisse möchte ich gerne weitergeben, sei es als Empfehlung, sei es als Warnung, denn Lebenszeit ist kostbar. Hier also die ersten Beobachtungsergebnisse des Jahres. Und für diese spule ich zurück in den vergangenen September, denn da war ich stehengeblieben.

Weiterlesen →

The Rip – Joe Carnahan – Netflix 2026

Von Matthias Bosenick (19.01.2026)

Folgt man den Nachrichten, gilt „The Rip“ als die Zukunft des Action-Films und ohnehin als einer der besten seien Genres. Gut, das von wahren Begebenheiten inspirierte Drehbuch hat einen essentiellen Kniff, ansonsten bekommt man das übliche Geballer und Gebretter mit einem Haufen relativ identitätsloser und eher neutral- bis unsympathischer Figuren. Möglicherweise hätte der Film besser funktioniert, verzichtete man komplett auf den Versuch von Hintergrund-Geschichte und verlegte sich komplett auf die Materialchoreographie. So aber ist der Film schneller vergessen als geguckt.

Weiterlesen →