Von Guido Dörheide (19.10.2025)
Depression ist nicht nur „Komm, raff’ Dich mal auf und mach’ Dir positive Gedanken!“, Depression ist eine schlimme Krankheit, an der Jeff Tweedy Zeit seines Lebens leidet. Zeitweise war er von Aufputsch- und Schmerzmitteln abhängig – und fand sein Heil in der Musik. Erst mit Uncle Tupelo, mit denen er vier großartige Alben veröffentlichte, seit 1994 mit Wilco (einer der besten Bands auf dem Planeten, die man nicht zuletzt für „Yankee Hotel Foxtrot“ und den „Mermaid Avenue“-Zyklus, auf dem Wilco zusammen mit Billy Bragg unveröffentlichte Songs von Woodie Guthrie zum Besten geben, einfach nur lieben kann) und seit 2017 auch solo. Obwohl er bereits 2002 den Soundtrack „Chelsea Walls“ veröffentlicht hat und auch in der Zwischenzeit haufenweise Songs, Videos und Gastauftritte absolvierte.
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