
Von Matthias
Bosenick (03.03.2020)
Jetzt bringt Killing-Joke-Sänger
Jaz Coleman eben das gescheiterte Pledge-Projekt unter seinem eigenen
Namen heraus. Nicht wild, das Ergebnis zählt: In Sachen Komposition
ist der alte Knallkopp sowieso bestens bewandert, als Indierocker
ebenso wie in der Klassik, und auf diesem Doppel-Album kombiniert er
eben beides, indem er aus bereits existierenden Killing-Joke-Songs
fabelhafte Klassikpartituren zaubert. Den mystischen Überbau kann
man gepflegt ignorieren, die hohe Qualität dieser Musik nicht: Das
ist nicht einfach nachgedudelt, in dieser „Gnostische Messe für
Chor und Orchester“ steckt sowas von Musike drin.






