
Von Matthias Bosenick (07.01.2018)
Was für ein Mist! Rassistisch, sexistisch, homophob, dazu die Abwesenheit einer Story und flache Gags, den eingangs genannten Eigenschaften zufolge meistens stereotyp und klischeehaft. Das ist trotz einiger vorangegangener Schwächen in den zurückliegenden 23 Büchern aus fast 60 Jahren der schlimme Tiefpunkt der ansonsten großartigen Serie. Man kann sich nur wundern, was den frisch hinzugezogenen Texter Zidrou da geritten hat, sich so einen Schwachsinn einfallen zu lassen. Dabei stammt eines der besten Spirou-Sonderabenteuer von ihm: „Das Licht von Borneo“, poetisch, kunstvoll, zeitkritisch, opulent. Dagegen der englische Detektiv: am anderen Ende der Skala.








