
Von Matthias Bosenick (08.12.2016)
Bei einem Preis von 50 Euro plus P&V für die limitierte Doppel-CD und mit Blick auf die eher mittelmäßigen Alben seit über zehn Jahren fragt man sich, ob man das neueste Album von Project Pitchfork wirklich braucht. Aus dem einst Skinny-Puppy-infizierten, geräuschlastigen Elektro ist längst wohlklingender Pop geworden, die Eigenständigkeit blieb nach zaghaften Erfolgen vor den Charts hängen. Andererseits sind solche limitierten Ausgaben von Project-Pitchfork-Alben recht schnell recht wertvoll. Na, gut, einmal noch. Und dann die Überraschung: Inmitten vertrauter Standardkompositionen funktioniert offenbar der Verzerrer wieder. Kann man gut hören, das Album. Châpeau!



