
Von Matthias Bosenick (30.10.2013)
Ist es zynisch, die neuen Alben von Sepultura und Soulfly kombiniert zu behandeln? Schließlich gibt’s die eine Band nur, weil deren Sänger 1997 aus der anderen Band ausgestiegen ist. Immerhin laden sie geradezu dazu ein: Beide erscheinen nahezu gleichzeitig und beide bei Nuclaer Blast. Und beide eint, dass sie ihrem Oeuvre ihrem Genre nichts er- oder abhebend Neues hinzufügen, aber das immerhin auf gleichbleibend hohem Niveau. Es gibt thrashmetallig auf die Zwölf, und damit sowas auch gut klingt, müssen die Musiker nun mal mehr beherrschen als nur den Hammer, und streuen deshalb dankbarerweise kreatives Abseitiges in die Tracks ein. Das ist gut und macht die Alben besonders, aber, sind wir mal ehrlich, trotzdem nicht wirklich relevant.
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