
Von Matthias Bosenick (15.12.2017)
Das Radio ist das offenkundige Ziel, das U2 mit „Songs Of Experience“ anstreben, wie schon mit dem Vorgänger „Songs Of Innocence“ und seinerzeit mit dem inzwischen beinahe volljährigen „All That You Can‘t Leave Behind“. An sich haben es die Rock‘n‘Roll-Multimillionäre nicht nötig, sich musikalisch anzubiedern, weil längst mehr als ausgebbar Schäfchen im Trockenen (und moralisch Verwerflichen). Die Nummer Sicher steht ihnen einfach nicht, der Eigensinn fehlt hier nahezu vollkommen. Keine Linie auf dem Horizont.








