Von Guido Dörheide (08.03.2026)
Mayhem – Joe Bonamassa – Charli XCX – Converge
Lesen Sie hier, liebe Lesenden, über welche Alben ich mich im jüngst abgelaufenen Monat Februar gefreut habe:
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Von Guido Dörheide (08.03.2026)
Mayhem – Joe Bonamassa – Charli XCX – Converge
Lesen Sie hier, liebe Lesenden, über welche Alben ich mich im jüngst abgelaufenen Monat Februar gefreut habe:
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (09.03.2026)
Eine Muschel mit Dach macht sich von Frankfurt am Main aus aus, in Sachen psychedelischer Rockmusik neue Pflöcke zu setzen: Clâm nennt sich das international besetzte Quartett, „Clâm“ heißt auch das Debütalbum. Laut info möchte die Band darauf Heavy Psych, Disco und Ambient verschmelzen, doch die Wahrheit ist viel schöner: hypnotische Fuzz-Folklore zwischen den Cowboy Junkies und den Fleetwood Mac der Siebziger, zwischen entspannt und treibend, schlüssig vereint unter einem Dach.
Von Guido Dörheide (07.03.2026)
Who is Jill Scott? Ja verdammt, das habe ich Banause mich gefragt, als ich vom aktuellen Album der Neo-Soul-Interpretin aus Philadelphia, PA, las. Und „Who Is Jill Scott?“ lautet auch der Titel von Jill Scotts erstem Album aus dem Jahr 2000. Mit Neo-Soul konnte ich bisher nicht viel anfangen, zwar feierte ich Erykah Badu in ihrer Rolle als Queen Moussette in „Blues Brothers 2000“, aber mit ihrer Musik bin ich trotz aller ihrer Großartigkeit nie so recht warm geworden. Und so nimmt es nicht wunder, dass ich auch mit dem Werk der Jill Scott bislang nicht vertraut war, zumal ihr vorletztes Album „Woman“ auch schon wieder neun Jahre zurückliegt. Durch euphorische Besprechungen in der Tagespresse darauf aufmerksam geworden, habe ich mit nun mal mit „To Whom This May Concern“ beschäftigt und bin begeistert, wenn nicht gar überzeugt.
WeiterlesenVon Guido Dörheide (06.03.2026)
KMFDM sind seit 1984 immer eine Bank – ähnlich eines Uhrwerks (Jahaa – hihi, mit „Bank“ und „Uhrwerk“ gleich zwei Schweiz-Metaphern im ersten Satz untergebracht, und das bei einer deutschen Band, die lange Jahre von den USA aus operierten) veröffentlichen sie alle zwei bis drei Jahre ein – meistens mit einem fünfbuchstabigen Titel und einem von Aidan Hughes gestalteten Comic-Cover versehenes – neues Album, auf dem sie harte Elektronik mit harten Gitarren kombinieren und somit den Industrial Rock (bzw. auch den Industrial Metal) wenn nicht be-, dann zumindest mitbegründeten.
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (06.03.2026)
Schwer, dunkel, schmerzhaft, brutal, nihilistisch – wow: Die EP „Biotransference“ ist das erste Lebenszeichen des Duos Sönma aus Weliki Nowgorod (Вели́кий Но́вгород) seit fünf Jahren, und es haut einem bösen dunklen Doom um die Ohren. Freude am Leben ist die Sache der beiden Musiker nicht, und das kann man ja durchaus nachvollziehen.
Von Matthias Bosenick (06.03.2026)
Da sich das für sein zweites Album „Searching For A Quiet Place“ zum Quartett herangewachsene Trondheimer Duo Magnify The Sound angenehmerweise keiner konkreten Kategorie zuordnen lässt, hilft nur eins: Man nennt seine Musik „experimentell“. Mit Gitarre, Geige, Schlagzeug und textlosem Gesang improvisieren die vier Norwegenden kunstvolle und entspannte Soundlandschaften zwischen hypnotischer Trance und verhuschtem Ambient. Als brächten Dead Can Dance und Sigur Rós eine Split-LP heraus, die sie vorher durch einen Gartenhäcksler drückten.
Von Matthias Bosenick (05.03.2026)
Was ein Brett: Mit ihrer zweiten Veröffentlichung „Transgressive Sonic Stimuli“ erfüllen die Osnabrücker The Neurophonic Temple die Kriterien für die von Szene-Kenner Davide Pansolin so genannte Kategorie Heavy Psych. Nur fünf Stücke, kaum eine halbe Stunde lang, aber bis auf den Abschluss gleichsam fett und noisy gebrüllt und entspannt tanzbar. Jener Abschluss ist dann ganz kontrastreich ein Ambient-Stück. Und wieder mal: Das sind nur drei Leute hinter diesem Lärm!
Von Onkel Rosebud
Was haben Menschen, die Mudrich, Ebeling und Franke heißen, gemeinsam? Meine Freundin wusste es nicht, was keine Schande ist, da es sich um Nerd-im-Quadrat-Wissen handelt. Sie gelten als Wegbereiter des anspruchsvollen deutschen Science-Fiction-Hörspiels. Und das im Nebenberuf.
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (04.03.206)
Über den Bandnamen mit dem abgeschmackten umgedrehten Kreuz im Logo lässt sich streiten, aber die Musik auf dem Debüt-Minialbum „Welcome To New Earth“ der Kroaten My Pitbull Lucifer ist herausragend: Eine Gemengelage aus Doom, Sludge und Stoner, verschachtelt und progressiv, auf die Zwölf und auch kontemplativ, Bisschen Siebziger-Hardrock, dennoch sehr zeitlos.
Von Matthias Bosenick (03.03.2026)
Ohne den im vergangenen Jahr verstorbenen Hardy Crueger hätte es dieses Buch gar nicht gegeben, weil ohne Hardy Crueger die ganze KrimiWerkstatt Braunschweig gar nicht existiert hätte, deren Teilnehmer sich nun „Tatorte am Ringgleis“ ausguckten, um die herum sie neun Kriminalfälle zwischen Mord und Raub erdachten. Da das Forum Industriekultur dieses quadratische Buch herausbringt, orientieren sich diese Tatorte an historischen Braunschweiger Gewerbeschauplätzen zwischen Rebenpark und Richmond, lose zusammengehalten von einer ermittlerischen Klammer, die wiederum Hardy Cruegers Freund und Kollege Marc Halupczok setzte. Eine lebendige Kombination aus Prosa und Enzyklopädie ist so entstanden.