
Von Matthias
Bosenick (27.02.2020)
Wenn schon ein sympathischer Mensch
auf solch menschenverachtende Ideen kommen kann, mag man sie sich gar
nicht in den Köpfen solcher Leute vorstellen, wie Hardy Crueger sie
in seinem neuen Thriller „Schlachthaus“ beschreibt. Um die
größenwahnsinnige Motivation von Serienmördern geht es, und
Crueger beweist sich als Fachmann sowohl in Täter- als auch in
Opferpsychologie. Das Buch ist spannend und abstoßend zugleich, man
mag es nicht lesen, aber auch nicht aus der Hand legen. Ein
schmerzhafter Parforceritt für die empfindsame und empathische
Seele.







