
Von Matthias
Bosenick (23.01.2020)
Das fehlte gerade noch: Enid Blytons
„Fünf Freunde“ als Comic sind tatsächlich eine Neuheit in der
Darstellungsform dieser Jugendbuchreihe. Leider raubt das
Zeichnergespann Béja & Nataël der Ausgangsgeschichte die
Atmosphäre, verkürzt sie sinnlos, ändert auch noch
Handlungsdetails und fügt einen plumpen, unlustigen Humor hinzu. Die
Zeichnungen sind mehrheitlich akzeptabel, im klassischen
frankobelgischen Funny-Stil und mit Blick auf den
Veröffentlichungszeitraum der Urgeschichte auch recht zeitgemäß.
Und doch, dieser Auftakt ist eine Enttäuschung – und hat trotzdem
bereits zwei Fortsetzungen.









