
Von Matthias Bosenick (10.08.2020)
Von dem freundlichen Intro mit Akustikgitarre und Cello sollte man sich nicht beirren lassen: Auf „Ofte jeg drømmer mig død“, dem zweiten Album von Afsky, hat man es mit Black Metal zu tun. Mit der postmodernen atmosphärischen Variante, also der, die man sich schmerzfrei anhören kann, die nämlich die Basiselemente mit genrefremden Anteilen zu etwas Gutem transferiert. Die Musik blastbeatet nicht nur, sondern lässt Raum für Atmosphäre – unabkömmlich im Post Black Metal – und Groove. Da Ole Luk – ansonsten bei Solbrud – aber weiß, wo Bartel den Most holt, fällt er zu keiner Zeit in den Verdacht, seine Idee von Black Metal mit Weichspüler durchtränkt zu haben. Sein Debüt „Sorg“ ist damit sogar noch gesteigert.










