



Von Matthias
Bosenick (13.08.2019)
Erst nur für den Records Store Day
im April veröffentlicht, nun für alle zugänglich, wenn auch nicht
preisgünstiger: Zwei experimentelle Schallplatten der ätherischen
Postrocker Sigur Rós füllen die Lücke seit dem letzten richtigen
Album „Kveikur“ von vor sechs Jahren. Auf zusammen vier Seiten
der beiden LPs „Variations On Darkness“ und „22° Lunar Halo“
präsentieren sich die Isländer von einer eher ungewohnten Seite,
indem sie auch mal harsche, harte Elemente in ihre Wattewolken packen
und von Songstrukturen jeden nur möglichen Abstand nehmen, dabei
aber in ihren Sounds wiedererkennbar bleiben. Spannend!









