
Von Matthias Bosenick (01.11.2018)
Musikalisch ruhiger als der Vorgänger „Blank Project“, teilt das neue Album „Broken Politics“ mit jenem die Initialen und den Produzenten, nämlich Kieran Hebden alias Four Tet. Mit ihm will Neneh Cherry eigentlich den Sound aus Bristol von vor 20 Jahren fortsetzen, ihren eigenen zu Zeiten ihres Albums „Man“ mithin, und holt sich dafür sogar 3D von Massive Attack an Bord, aber zum Glück gelingt ihr das nicht, sondern etwas Anderes, Eigenes: Ein Protestalbum gegen die Zustände dieser Zeit mit einem ruhigen, minimalistischen, nicht wirklich trippigen, aber schönen Dutzend Songs, die nur selten die akustische Keule auspacken, dafür aber beständig die inhaltliche.








