Von Matthias Bosenick (03.06.2012)
Fotos von Rüdiger Knuth
Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet das Konzert von Bohren & der Club Of Gore, der Doom-Jazz-Band, der der Ruf der extremen Langsamkeit anhaftet, zum wahrscheinlich lustigsten Konzert des Jahres – schon jetzt! – werden würde? Dabei lag es doch so nahe (und klang mit geschlossenen Augen auch so): Bohren kommen aus Mülheim an der Ruhr – wie ein anderer wichtiger zeitgenössischer Jazzer, nämlich Helge Schneider. Bei den enorm witzigen Ansagen und einem fast zweistündigen Programm, das sich musikalisch zwar nur wenig von den Alben unterschied, war es dann auch verkraftbar, dass das Schlagzeug komplett vom Band kam. Den Grund erläuterten die verbliebenen drei Musiker im Verlauf der Nacht.








