
Von Matthias Bosenick (21.02.2019)
Herrliche Entspannungsmusik! Sofern man dafür offen ist: Der Finger aus Moskau legen einen Teppich aus Lärm, über den sie mit einem Saxophon spazieren und um den herum wilde Tiere brüllen. Sie schmeißen Maschinen an, ergehen sich im Experiment und malen riesig das Wort „Jazz“ über ihre Drones. In fünf überlangen Tracks arbeitet sich die Band an der „Illuminatus!“-Trilogie von Robert Shea und Robert Anton Wilson ab. Aber nicht unstrukturiert, das Trio geht rhythmisch und bisweilen sogar mit einem am Krautrock orientierten Groove vor. Wundervoll!







