
Von Matthias Bosenick (15.03.2015)
Am Ende dieses Buches wird – mindestens zwischen den Zeilen – klar: „Die Wahrheit über Heavy Metal“ ist, dass es sie nicht gibt. Es gibt unzählige Aspekte und Fassetten, und diese Vielschichtigkeit und Ambivalenz wird in den hier versammelten Texten über die Schwermetallmusik deutlich. Heißt: Die Jungs sind längst nicht so hart, wie sie gern aussehen wollen, und die Mädels sind nicht einfach nur optisches Beiwerk. Ansonsten ist im Heavy Metal vielleicht nicht alles, aber doch weit mehr möglich als in vielen anderen Subkulturen, und sei es nur die Selbstironie. Die Erfahrung belegt: Metaller sind zum Knuddeln nett. Sie geben sich nur gern so, als stimme dies nicht.













