Von Guido Dörheide (12.03.2023)
Haaach – was ist das für 1 Jahr! Gerade mal knapp mehr als zwei Monate dran am seien, und schon neues Material von zwei meiner liebsten dedicated followers of the UK: Erst slowthai und dann Sleaford Mods veröffentlichen innerhalb einer Woche ihre neuen Alben und lassen wiederum kein gutes Haar an den rauchenden Trümmern des British Empire.
Sleaford Mods, das sind Jason Williamson und Andrew Fearn aus Nottingham, East Midlands, UK. Und so hören sie sich auch an: Williamson kotzt sich im wunderschön anzuhörenden Dialekt seiner Heimat über die Missstände in seiner Heimat aus und spart dabei wie immer nicht an Kraftausdrücken. Unter diese herrlichen Tiraden mischt Fearn wie gewohnt elektronische Beats, die sich immer ein wenig anhören wie auf einer leicht defekten alten Snaredrum eingespielt, sowie zahlreiche elektronische Effekte, Keyboardsounds und vieles mehr. So oder so ähnlich bereichern Sleaford Mods schon seit ihrem Debütalbum im Jahr 2007 das Leben all derer, denen das Vereinigte Königreich und eine nennenswerte Zahl an dessen Einwohnern (zuvorderst sei hier ein wunderbares und mehr als liebenswürdiges schottisches Ehepaar genannt, das mir persönlich bekannt ist) sehr am Herzen liegt und die dessen Niedergang kaum mit ansehen können.
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