
Von Matthias Bosenick (23.11.2019)
So viel gewollt und am Ende doch nichts erreicht: Regisseurin Anna Sofie
Hartmann will von ihrer Heimat erzählen, der dänischen Insel Lolland nämlich,
und was es dort mit den Menschen macht, dass der Tunnel nach Fehmarn nun endgültig
beschlossen ist. Sie lässt dabei zahlreiche Schicksale anklingen, führt aber
nichts zu einem emotional berührenden oder auch nur narrativ überzeugenden
Ausgang. Eine verschenkte Chance, die einem sogar leidtut, weil man die
grandiosen Ideen erkennt. Schade!
