
Von Matthias Bosenick (15.09.2013)
Der dritte Teil der so genannten Cornetto-Trilogie (oder auch: „The Blood And Ice Cream Trilogy“) enttäuscht leider. Das bewährte Team will zu viel und bringt vom Relevanten zu wenig. Das Drehbuch wirkt unausgegoren. Auch die filmischen Kniffe, die das bisherige Werk – „Shaun Of The Dead“ und „Hot Fuzz“ – zusätzlich zu Ideenreichtum, Geschichte, Humor und Tricks so sehenswert machen, treten hier zugunsten einer enorm konventionellen Darstellung zurück. So nähert sich das Britische Team letztlich Hollywood eher an, als dass es ihm einen Gegenentwurf liefert. Die in die Story gepresste Sache mit den Kampfrobotern untermalt diesen Eindruck noch. Sie sind zwar das Gimmick des Films, aber der wäre eindeutig besser ohne sie ausgekommen, wenn sich das Team auf das Ursprungselement mit den verschiedenen Lebensentwürfen der Hauptfiguren und den daraus resultierenden Konflikten konzentriert hätte.