
Von Matthias Bosenick (02.10.2015)
Das ist mal eigenwilliges Zeug: Ein experimentelles Polnisch-Italienisches Projekt lässt den Synthie scharfkantige Effekte rhythmisch anordnen und dazu die Gitarren flirren. Weiblicher Gesang besorgt die Wohlfühlelemente in diesem gewöhnungsbedürftigen Sound. Das erinnert an eine harsche Variante von den Young Marble Giants, kompromisslos in die Gegenwart transferiert. Wohlklang geht anders, aber schon nach einem halben Hördurchgang mag man sich dem Sog dieser sperrigen beatlosen Musik nicht entziehen wollen.








