Von Matthias Bosenick (08.06.2016)
Ist das noch Metal? Ach nee, war’s ja nie. Als Trio knüppeln die Melvins das Logo trotzdem in Schweiß und Boden, mit einer Stilvielfalt, wie sie andere im Leben nicht mal zu Gehör bekommen. Sludge und Punk und vieles dazwischen. Kein Wunder, dass es irgendwann selbst im tosendsten Moshpit nach Kiffe riecht: geht beides. Eines nur lässt den Zuschauer etwas unberührt: Es kommt kein Kontakt zwischen Band und Publikum zustande, das Konzert endet kommentarlos nach CD-tauglichen 80 Minuten. Trotzdem: geil gewesen.












