
Von Matthias Bosenick (19.07.2015)
Über „Dänische Delikatessen (De grønne slagtere)“ und „Adams Äpfel (Adams æbler)“ lachte man vor zwölf und zehn Jahren, weil man den Humor schwarz und subversiv fand. Mit dem Blick zurück als, nun, etwas Erwachsenerer beschleicht einen der Eindruck, dass die Filme doch recht albern und nur pseudoprovokant waren. Regisseur Anders Thomas Jensen und sein damaliges Ensemble legen nun mit „Men & Chicken“ nach, und mit dem Eindruck der Vorgänger im Hinterkopf und dem doch recht klamaukigen Trailer vor Augen fragt man sich, ob man sich den Film wirklich antun muss. Man überredet sich selbst und kommt zu Folgendem: einer halben Handvoll guter Gags sowie der Erkenntnis, dass man sich den Film dafür nicht antun muss.














