
Von Matthias Bosenick (26.06.2017)
Eines machen The Twang als Countryfizierungserfinder als einzige besser als alle anderen, allen voran ihre sämtlichen Epigonen: Sie spielen nicht billig die bereits existierenden Hits in ihrem Stil nach, sondern erschaffen Neukompositionen. Bis auf den Text ist alles anders, auch die Melodien; damit verweigern sie den stumpfen Mitgrölfaktor, vielmehr fordern sie den Partygast zur fröhlichen Auseinandersetzung auf. Dieses Konzept behalten sie auch nach 20 Jahren und auf ihrem ersten deutschsprachigen Album „Wüste Lieder“ bei. Diskutierbar ist hier höchstens die Auswahl der Originale, die Twang-Musik selbst ist unantastbar.











