
Von Matthias Bosenick (15.12.2015)
Die letzten zehn Minuten dieses 2:47-Stunden-Konzertes rechtfertigen den Erwerb. Sie zeigen, dass Metaler, Hippies und Punks einfach die besseren Menschen auf dieser Welt sind. Popstar Devin Townsend holt nicht nur seine gesamte Crew, sondern auch seinen kleinen Sohn auf die Bühne, und alle intonieren „Universal Flame“, strahlen, hüpfen, singen, schwenken Ziltoid-Figuren und haben die beste Zeit ihres Lebens. Da gehen Herzen auf. Und man vergisst, wie sehr die kaffeesüchtige Weltraumfigur Ziltoid vorher zu nerven in der Lage war. Eigens für dieses Konzert in der Royal Albert Hall führte Devin Townsend mit seinem Project das jüngste Album „Dark Matters“ komplett auf und ergänzte es um ein online gewähltes Best-Of-Programm. Wer viele Livealben von Devin hat, braucht dieses nicht wirklich zwingend auch noch, denkt man – aber nur bis kurz vor Ablauf.








