
Von Matthias Bosenick (17.12.2019)
Das Vierzigjährige feiert man als ausgewiesene Liveband natürlich mit einem Livealbum, das machen Killing Joke und The Cure auch so. Und mit einer Best-Of, das machen OMD auch so. Die Schotten Simple Minds knüpfen mit ihrer Konzertmitschnitt-Variante an ihr erstes Livealbum von 1987 an – und erreichen es trotz erweiterter Opulenz nicht annährend. Sie haben gute Songs, aber offenbar vergessen, dass sie auch Musiker sind, nicht nur Dienstleister. Die wenigen Besonderheiten hätten sich auch auf einer kürzeren Einzel-CD zusammenfassen können, der Rest ist verzichtbar, weil viel zu vertraut. Da gibt es weit bessere Livealben von denen.








