
Von Matthias Bosenick (21.04.2014)
Die Relevanz einer Band wie Sandow – oder besser: gleich konkret der Band Sandow – geht über ihr musikalisches Wirken weit hinaus. Bis auf den Hit „Born In The GDR“ kennt man von diesem Wirken selbst in informierten Kreisen wenig, Sandow sind und waren nie Konsensband, auch nicht in Ostrockkreisen. Dafür waren sie immer viel zu subversiv, inhaltlich wie formal. Das dokumentiert dieses Buch – aber eben noch viel mehr als das: auch den Kulturbetrieb der DDR sowie den Status einer nicht einmal im Osten breitenwirksam akzeptierten Band nach der so genannten Wende im vermeintlich wiedervereinigten Deutschland. Somit ist diese Biografie ein breit gefächertes Zeitdokument.








