
Von Matthias Bosenick (02.11.2016)
Nicht viele Bands können immerzu das Gleiche machen und damit trotzdem permanent Neues kreieren. Weil das Gleiche bei einer Band wie Meshuggah so komplex ist, dass jederzeit Raum für Variationen bleibt, die fraglos als Neukreation durchgehen können. Zumindest, wenn man ein Ohr dafür hat und die Sorte Metal, die andernorts als Djent bezeichnet wird, nicht für schlichten Soundbrei hält. Den aufmerksamen Zuhörern schenken die Schweden nach 25 Jahren noch ein anspruchsvolles Brett, bei dem man wie gewohnt Schwierigkeiten hat, überhaupt den Takt mitzuwippen. Und dann garnieren sie das intellektuelle Gerumpel auch noch mit feinen Effekten und – ähm – Melodien.







