
Von Matthias
Bosenick (04.11.2019)
Wenn das erste Hören des Albums im
Laden des Labelbetreibers von der Vinyl-Vorabpressung erfolgt, hat
man ohnehin eine ganz spezielle Verbundenheit zu dieser Musik. Das
allein macht „3:33 333“ aber nicht so hörenswert: Die
Süditaliener aus Bari ordnen sich im Heavy-Psych-Rock ein, was
bedeutet, dass man die Rauchschwaden ganz gut heraushört, die
musikalische Grundstruktur auf massiven Blues-Fundamenten fußt und
das Quartett nicht nur melodieverliebt gniedelt, sondern
zwischendurch auch fröhlich experimentiert. Auch beim dritten Album
bleibt der Bandname Anuseye zwar scheiße, ist die Musik aber im
Vergleich zum Vorgänger ein erhebliches Stück gereift.
Transparentes gelbes Vinyl!











