Von Matthias Bosenick (29.01.2026)
Das ist mal wieder ein One-Off, das die Hauptserie überflüssig macht: „Der Schatz von San Inferno“ aus der Spezial-Reihe von Spirou und Fantasio, erdacht und gezeichnet von Lewis Trondheim und Fabrice Tarrin, bringt ein Abenteuer im Sinne des Spirous, den André Franquin vor 60 Jahren etablierte. Hier stimmen Zeichnungen, Humor, Story. Ein erfrischend modernes Retro-Abenteuer.
Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Geschichten erzählen von Freude und Fleiß
Von Onkel Rosebud
Moosmutzel, Waldwuffel und Mimmelitt sowie Schlapps und Schlumbo, der Regentropfen Paule Platsch und viele, viele andere waren Figuren von Kinderhörspielen aus Liedern und Rollentexten erschaffen von Reinhard Lakomy und seiner Frau Monika Ehrhardt, einer Schriftstellerin, an die in dem Zusammenhang auch gern vordergründig erinnert werden darf.
WeiterlesenDie drei ???: Toteninsel – Tim Dünschede – D 2026
Von Matthias Bosenick (28.01.2026)
Die fünfte Verfilmung und die dritte vom gleichen Team ist die erste, die nicht ein US-Original als Buchvorlage oder zumindest als Inspiration hat: André Marx schrieb „Toteninsel“ als ersten dreiteiligen Sonderband, Episode 100 der Reihe „Die drei ???“. Fürs Kino arbeitete er die grandiose Geschichte angemessen um, denn auch bei eindreiviertel Stunden Spielzeit wäre die Komplexität der Buchvorlage nicht unterzubringen gewesen. Gelungen umgesetzt – und „Nacht in Angst“, ebenfalls von Marx, ist als nächste Fortsetzung angekündigt.
Hin- und weggesehen. Filme und Serien
Von Chrisz Meier (26.01.2026)
Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.
Meine Beobachtungsergebnisse möchte ich gerne weitergeben, sei es als Empfehlung, sei es als Warnung, denn Lebenszeit ist kostbar. Hier also die ersten Beobachtungsergebnisse des Jahres. Und für diese spule ich zurück in den vergangenen September, denn da war ich stehengeblieben.
WeiterlesenHighest Primzahl On Mars – What??? – Clostridium Records 2026
Von Matthias Bosenick (27.01.2026)
Frage: Wie vielseitig kann der alte Kumpel Krautrock nach all den Jahrzehnten noch sein? Highest Primzahl On Mars so: „What???“ Auf ihrem bereits dritten Album in kaum drei Jahren lassen die Frankfurter ihre Visionen von Krautrock in zehn Tracks auf satte zwei Stunden ausgedehnt auf die Hörerschaft los. Spacig, repetitiv, unbegrenzt in jeder Hinsicht fügt das Quartett Elemente aus allen möglichen Genres hinzu – Stoner, Wave, Funk und mehr – und macht sich auf den Weg zum Mars. Da steigt man gern dazu.
Hin- und weggesehen. Filme und Serien
Von Chrisz Meier (06.03.2025)
Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.
Meine Beobachtungsergebnisse möchte ich gerne weitergeben, sei es als Empfehlung, sei es als Warnung.
WeiterlesenMarkus Reuter – Winter Solstice/Comet – Iapetus Media 2018/2021/2025
Von Matthias Bosenick (26.01.2026)
Okay, bisschen spät, also ungefähr einen Monat, aber so ist das bisweilen im Leben, manches verzögert sich, und guckt man aus dem Fenster, ist zumindest die Witterungslage dem Thema dieser beiden Rereleases von Gitarrist Markus Reuter sehr nahe. Auf den Alben „Winter Solstice“ und „Comet“ ließ der Berliner traditionelle Weihnachtslieder mit seiner Gitarre zu Ambient werden – auch wenn es sich merkwürdig anfühlt, die aus der Kindheit vertrauten Melodien so jetzt erst zu hören, wird einem doch angenehm warm ums Herz.
Megadeth – Megadeth – BLKIIBLK 2026
Von Guido Dörheide (22.01.2026)
Die Beatles gegen die Rolling Stones, Coca-Cola gegen Pepsi, Haribo gegen Katjes, Marius gegen Herbert, Volkswagen gegen Opel – es gibt Situationen im Leben, da muss man sich klar positionieren. So muss man sich beispielsweise einmal darüber klarwerden, ob man die größte Metalband auf dem Planeten supportet oder den ewigen Underduck (ja – ich glaube, soo würde es Lothar Matthäus auf den Punkt bringen). Und hier geht es jetzt nicht um Judas Priest vs. Iron Maiden, sondern um Metallica vs. Megadeth.
WeiterlesenCadavrul – Necrotic Savagery – Loud Rage Music 2026
Von Matthias Bosenick (23.01.2026)
So schnell wie ihr Death Metal sind Cadavrul mit ihrer Veröffentlichungspolitik nicht: Ihr zweites Album „Necrotic Savagery“ folgt dem Debüt „Enter The Morgue“ nach satten 13 Jahren. Die Rumänen aus Constanța betrachten ihre Art von Death Metal als oldschool, heißt: fette Riffs, Tempo zwischen Punk, Groove und Doom, Grunzen und Schreien, blutrünstige Themen, schließlich lautet ihr Bandname übersetzt „Leiche“. Dieses brutale Stück Musik hat keinen Makel: Es bedient das Genre vortrefflich.
Harvey Rushmore & The Octopus – Mindsuckers – Taxi Gauche Records 2026
Von Matthias Bosenick (22.01.2026)
„Mindsuckers“ untergräbt Erwartungen, und das ist gut so: Ihr viertes Album etikettieren die Baseler Harvey Rushmore & The Octopus als Psychedelic Garage Rock, jubeln den hellhörigen Gewordenen aber noch einiges mehr unter, darunter Surf, Kraut und Noise. Das Album ist längst nicht so retro, wie es zunächst erscheinen mag – gottlob!








