Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne: Wir haben Ingrid Laubrock, was habt ihr? Oder, warum das Saxofon eines der größten Missverständnisse der Musikgeschichte ist.

Von Onkel Rosebud

Gibt es gute Saxofon-Witze? Meine Freundin hat nur den auf Lager: Was haben der Blinddarm und ein Saxofonist gemeinsam? Sie können beide große Schmerzen verursachen. Man vermisst sie nicht, wenn man sie los ist. Und bei beiden kann niemand sagen, wozu sie eigentlich gut sind.

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Was meine Freundin gerne hört – die Hörspielkolumne: Das war morgen – Teil 3: Liebe im Zeitalter des Pangalaktische Donnergurglers

Von Onkel Rosebud

Mit meiner Freundin kann ich keine Hörspiele hören. Man könnte annehmen, dass in diesem Satz das Wörtchen „leider“ fehlt, aber nee. Seit meiner Kindheit bin ich zwar Hörspiel-Aficionado, doch, wenn man mit jemand zusammen ist, der die Gabe hat, immer und überall innerhalb von drei Minuten einschlafen zu können, dann beharrt man im schummrigen Abendrot und in horizontaler Lage nicht auf die gemeinsame audiophile Gustation der gesammelten Werke von Agatha Christie.

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Was meine Freundin gerne hört – die Hörspielkolumne: Das war morgen – Teil 2: 100 Sci-Fi-Hörspiel-Perlen

Von Onkel Rosebud

Meine Freundin riss neulich die Halbes-Jahrhundert-Alterslatte. Das gab mir zu denken. Zuerst verbrachte ich einige melancholische Momente mit dem Gedanken, dass sie damit mehr als die Hälfte ihres Lebens mit mir verbracht hat. Dann entdeckte ich den Podcast „Das war morgen“. Da geht es darum, wie man sich vor fünfzig Jahren in westdeutschen Science-Fiction-Hörspielen die Zukunft im heute vorgestellt hat.

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Was meine Freundin gerne hört – die Hörspielkolumne: Das war morgen – Teil 1: Andreas Weber-Schäfer

Von Onkel Rosebud

Was haben Menschen, die Mudrich, Ebeling und Franke heißen, gemeinsam? Meine Freundin wusste es nicht, was keine Schande ist, da es sich um Nerd-im-Quadrat-Wissen handelt. Sie gelten als Wegbereiter des anspruchsvollen deutschen Science-Fiction-Hörspiels. Und das im Nebenberuf.

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Bonusfolge: Wir sagen ja zum roten Elvis: Dean Reed

Von Onkel Rosebud

Dean Reed wurde 1938 in Denver, Colorado, USA geboren und starb unter bis heute ungeklärten Umständen im Juni 1986 in Zeuthen, Kreis Königs Wusterhausen, DDR. Na, liebe Lesefröschlein, neugierig gemacht? Es grenzt an ein Wunder, dass sein Leben noch nicht von Netflix verwurstet wurde. Denn das würde alles in puncto Geschichte, Spannung, Dramatik, Spionage und Romantik bieten, meine Freundin für sechs Teile in die Sitzschnecke zu drücken. Die Serie würde „Aufstieg und Niedergang des Roten Elvis“ heißen und das Drehbuch schriebe sich quasi von selbst:

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Heavy Mörtel Mischmaschine

Von Onkel Rosebud

Die vorläufig letzte Folge meiner Kolumnen-Serie zur Aufarbeitung der musikalischen DDR-Vergangenheit meiner Freundin ist dem Heavy Metal gewidmet. Das bin ich den Herren KrautNick schuldig, denn ich vermute, dass sie die ein oder andere Platte von Bands mit Namen wie Macbeth, Argus, Moshquito, Asathor, Hardholz, Knorkator, MCB, M.A.D., Blitzz oder schlicht Metall – oder mindestens „Live im Stahlwerk“ von Formel 1 in den Regalen stehen haben. Und wenn nicht, dann von deren Vorbildern Motörhead, Judas Priest und Iron Maiden, die alle erstgenannten versucht haben, so gut wie das eigene Talent es möglich machte, nachzuahmen.

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Geständnisse eines SPUs

Von Onkel Rosebud

Auflegen durfte offiziell nicht jeder. Um in der DDR als DJ arbeiten zu dürfen, benötigte man eine sogenannte „Staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter“, die umgangssprachlich „Pappe“ genannt wurde. „Schallplattenunterhalter“ (oder kurz SPU) war der Ersatz für den Begriff „Diskjockey“. Denn um sich vom Westen abzuheben, legte die DDR statt Anglizismen auf eigene Wortkreationen Wert. Angehende SPUs mussten Lehrgänge wie Musikgeschichte, Stilrichtungen und Sprecherziehung durchlaufen, um überhaupt zur Eignungsprüfung zugelassen zu werden, die vor einer Kommission der Konzert- und Gastspieldirektion (KGD) des jeweiligen Bezirks abzulegen war.

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Skurril, aber schön – Lieder, die auf einer Ostrock-Party nicht fehlen dürfen

Von Onkel Rosebud

Die 1,49 m große Sängerin Angelika Mann hat 1979 mit der Single „Kutte“ den Deutschrap erfunden. Das waren nicht die Vier Komischen Fünf vom Neckar. Geschrieben hat den Song – na klar – Reinhard Lakomy, der Protagonist der letzten Folge. Der Sozialismus-Versteher hat 1973 mit „Jede Blume blüht nur einmal auf“ hierzulande die deutsche Sprache als Poesie in die Rockmusik eingeführt. Vor uns Udo Lindenberg!

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Geschichten erzählen von Freude und Fleiß

Von Onkel Rosebud

Moosmutzel, Waldwuffel und Mimmelitt sowie Schlapps und Schlumbo, der Regentropfen Paule Platsch und viele, viele andere waren Figuren von Kinderhörspielen aus Liedern und Rollentexten erschaffen von Reinhard Lakomy und seiner Frau Monika Ehrhardt, einer Schriftstellerin, an die in dem Zusammenhang auch gern vordergründig erinnert werden darf.

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Was meine Freundin gerne hört – die Musikkolumne (DDR-Spezial): Lausemann und ich, das ist ne feine Sache

Von Onkel Rosebud

Meine Lieblingsband aus der DDR ist die Arbeitsgemeinschaft Geige aus Karl-Marx-Stadt. Sie existierte von 1986 bis 1993. Da die Stadt 1990 wieder in den namensgebenden Fluss Chemnitz rückbenannt wurde, kommt die Band quasi aus einem Ort mit drei Bezeichnungen, wenn man sächsisches Manchester noch dazu zählt. Was ich mich in dem Zusammenhang schon immer gefragt habe, ist, was Leute in einem Fragebogen/Antrag/Visum etc. eintragen, in welcher Stadt sie geboren wurden, wenn diese nach ihrer Geburt umbenannt wurde. Schreiben die dann die Wahrheit, wie Karl-Marx-Stadt oder zum Beispiel auch Stadt des KdF-Wagens? Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften dazu an onkel@krautnick.de.

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