Von Onkel Rosebud
Wie vermutlich viele Menschen, die sich für populäre Musik interessieren, hat meine Freundin eine Liste mit Bands, die sie unbedingt noch live sehen will. Unsere Schnittmenge für Formationen, die noch oder schon wieder am Start sind, ergab unter anderem Tears For Fears. Für sie wegen „Shout“, dem hornhautfräsenden Song, der sich der Hitformel von Abba und den Beatles bedient: nicht mit der Strophe, sondern gleich mit dem Refrain loszulegen. Für mich wegen dem Album „The Seeds Of Love“ (Fontana Records, 1989), mit dem die Band dem Synthie-Pop entwuchs und das ich für das beste Alben der 80er halte. Und glaubt mir, diese Kategorie habe ich mit summa cum laude absolviert, wenn man Joy Division aus der Wertung nimmt.
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