Von Onkel Rosebud
Meine Freundin kann nicht so recht nachvollziehen, was ich Italo-Disco abgewinnen kann und warum neben Montana Sextet „Who Needs Enemies (With A Friend Like You)“ die Retortenband The Flirts mit den Songs „Passion“ und „Helpless“ für mich die ultimativen Inkarnationen eines Tanzbeinschwingers sind. Ich gebe das ungern zu, auch textlich homoerotische Fehltritte wie Ken Lazlos „Hey Guy“ oder Lieder, die „Happy Children“, „Another Life“ oder „Hypnotic Tango“ im Original von gebräunten Schnurrbartträgern dargeboten, heißen, holen mich diskomäßig ab, obwohl ich den B-Seiten-Katalog von Sonic Youth auswendig kenne.
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