Von Guido Dörheide (01.02.2026)
Die wohl beste zeitgenössische amerikanische Songwriterin ist beigegangen und hat sich eine gute Dreiviertelstunde lang am derzeitigen Besetzer von 1600 Pennsylvania Avenue abgearbeitet. Dabei kommt Donald John T. sehr schlecht weg, während Williams durch die Bank weg glänzen kann. Gleich im ersten Lied stellt sie fest, dass jeder weiß, dass in der Welt momentan alles schief läuft. Um das zu illustrieren, porträtiert Williams namenlose arbeitende Menschen aus ihrem Heimatland, für die der amerikanische Traum sich mehr und mehr in einen Albtraum verwandelt. Und dazu spielen sie und ihre Band (seit ihrem Schlaganfall im Jahr 2020 muss Lucinda Williams die Gitarre allerdings den Musikern ihrer Band – Doug Pettibone und Marc Ford – überlassen) wunderbaren Folk/Country/Americana – nennen Sie es, wie sie wollen, diese Musik klingt so sehr nach allem, was viele Menschen überall auf der Welt an den Vereinigten Staaten von Amerika lieben, und steht damit in krassem Gegensatz dazu, was Trump, Vance, Noem, Hegseth und wie sie alle heißen, gerade an Leid und Unheil über die Menschheit bringen.
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