Von Guido Dörheide (12.10.2023)
„The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown“. Sagt H.P. Lovecraft, und der weiß bekanntlich, wovon er spricht. Die französische Post-Black-Metal-Band Blut aus Nord tut, was sie kann, um Lovecrafts Worten Gewicht zu verleihen. Und diese Band kann viel. Zuvorderallererst mal schöne Albencover gestalten. „Das sieht aus wie die Horrorfilme, die ich immer ansehe“, sagte die Liebste gerade noch per Sprachnachricht, und Recht hat sie. Bereits mit dem Coverartwork sorgen Blut aus Nord für eine ganz bestimmte Stimmung, und dem setzen sie durch die Musik noch eine Krone auf (oder machen einen Knopf dran, wie mein Chef immer sagt). Ich will mich deshalb auch gar nicht groß über die lovecraftschen Themen, die Blut aus Nord immer wieder thematisieren, auslassen – denn davon verstehe ich zu wenig – sondern lieber von den düsteren Stimmungen schwärmen, die diese Band heraufzubeschwören in der Lage ist.
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