
Von
Matthias Bosenick (06.01.2020)
Der Düsterpunk ist
gnatzig, und die Gegenwart gibt ihm Recht dazu. Auf seiner neuen EP
„Wohnhaft in der Leckt-Mich-Allee“ zieht er das Tempo und die
Aggressivität seines gothicbefeuerten Elektropunks an, und textlich
zieht er einen Kreis um sich herum, besser: um die rechtsgerückte
Welt um sich herum. Dies vollbringt er weniger anklagend als
beschreibend und vergisst dabei nicht, dass man dazu auch pogen, mit
dem Kopf nicken oder drei Schritte vor und drei zurück gehen können
sollte.










