
Von Matthias Bosenick (02.11.2013)
Man muss es so sagen: Dies ist der erste gute Asterix-Band seit weit mehr als 20 Jahren. Bitter, was der verbliebene Schöpfer Albert Uderzo nach dem Tod des Texters René Goscinny aus der einst so guten Serie zuletzt für einen Mist gemacht hat. Okay, es klingt womöglich wilder, als es ist, betrifft es doch trotz all der Jahre lediglich ein halbes Dutzend Bände. Jetzt gab er aber endlich den Griffel ab. Da kann man natürlich sagen: Das ist wie Queen ohne Freddy Mercury und also nicht mehr Asterix; man kann auch sagen: Das ist wie bei den Drei Fragezeichen, wo auch Fans die Serie weiterschreiben. So verhält es sich nämlich bei den „Pikten“: Es finden sich Versatzstücke aus der glorreichen Asterix-Zeit mit einer beliebigen Rahmenhandlung und einigen gelungenen Gags. Wäre dieser Band indes gar nicht erschienen, hätte man „Gallien in Gefahr“ (beziehungsweise „Asterix feiert Geburtstag“) als letzten Band in Erinnerung behalten, und das wäre wirklich ein unschönes Ende für die Serie gewesen; schade ist es aber, dass es nicht Uderzo selbst war, der nochmal die Kurve kriegte.
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