
Von Matthias Bosenick (29.01.2018)
Faulheit ist das Letzte, das man Daniel Bressanutti unterstellen kann. Noch kurz vor Jahreswechsel legte er unter seinem Projektnamen Prothèse zwei Veröffentlichungen vor (und mit Nothing But Noise auch noch zwei bis fünf); die Unterschiede machen sich in den Kollaborationen zwar deutlich bemerkbar, Bressanuttis Handschrift indes dringt überall durch. Ist das Solo-Album „CHZwaar+zMe+aal“ noch typisch von Bressanuttis rhythmischer Eiseskälte geprägt, dringt aus „99.9“ die Wärme von Edwin Vanvinckenroyes Geige. Das ist damit auch das spannendere der beiden neuen Prothèse-Werke.







