Von Chrisz Meier (17.09.2026)
Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.
Ich denke mal, daß viele das gerne tun. Heute ist mal wieder Zeit, von meinen Forschungsergebnissen zu berichten.
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Von Chrisz Meier (17.09.2026)
Wenn ich etwas wirklich gerne tue, dann ist es das Beobachten von Filmen.
Ich denke mal, daß viele das gerne tun. Heute ist mal wieder Zeit, von meinen Forschungsergebnissen zu berichten.
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (17.09.2026)
Das ist auch mal schön in Zeiten, in denen alles überall verfügbar ist: Infos zu Fenris gibt’s nämlich auf den üblichen Plattformen nicht, also Discogs oder The Metal Archives, wo ja ansonsten wirklich jedes obskure Demo gelistet ist. Immerhin Bandcamp steht uns Hörenden zur Verfügung, um die Alben der Band aus Nantes zu konsumieren, zudem auch weitere Streaminganbieter, auf denen das Metal-Quintett sein vorletztes Album „Golaim“ frisch neu verfügbar macht, längst eingeholt im Herbst von einem Nachfolger, nämlich „Amaterasu“. Für ihren Sound bedienen sich die fünf bei so ziemlich allem, was irgendwie hart und verzerrt rockt, und zwar weltweit. Da stecken dann Guns ‘N Roses ebenso drin wie Iron Maiden – und ganz viel Eigenes, sonst wär’s ja langweilig.
Von Onkel Rosebud
In meinem Text über Lutz Schramm, der im Dezember 2025 auf KrautNick erschienen ist, habe ich den Radio-DJ aus dem Land, dass es nicht mehr gibt, und der meinesgleichen auf den richtigen musikalischen Weg gebracht hat, als „John Peel des Ostens“ bezeichnet. Das möchte ich hiermit zurücknehmen und mich ausdrücklich bei Herrn Schramm entschuldigen. Lutz, Alter, aufgrund des großen Auflaufes am 9. August 2023 zu Ehren des 30 Jahrestages des Radioformates Schlagseite, wofür ich regelmäßig Beiträge abliefere, kannst Du Dich vermutlich nicht erinnern, mit mir den stammeligen Wortwechsel absolviert zu haben, wie sehr Deine Radiosendung „Parocktikum“ meine popkulturelle Menschwerdung beeinflusst hat. Ich knie vor Dir nieder und werde niemals wieder in Zusammenhang mit Dir die Bezeichnung, „Irgendwas des Ostens“ gewesen zu sein, verwenden und – vor allem, Dich mit dem Kinderficker John Peel in Verbindung bringen.
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (16.09.2026)
30 Jahre später gibt’s einen ganzen Stapel (also zwei) Updates: Die beiden Soundtüftler Dirk Serries aus Belgien bei Frankreich und Phillip B. Klingler aus dem Land zwischen Kanada und Mexiko tun sich für eine neue Veröffentlichung zusammen, ersterer anders als damals nicht unter seinem Alias Vidna Obmana, dafür zweiterer unter seinem Pseudonym PBK. „Amplitude Split“ heißt das neue gemeinsame Album, bestehend – kurz gefasst – aus dekonstruiertem Ambient. Für das Album reaktivierte Serries sein altes Label Soundfume und setzt mit von seiner Gattin Martina Verhoeven individuell gestalteten LP-Covern die Idee der früheren limitierten Tape-Releases fort.
Von Matthias Bosenick (15.09.2026)
Mitkommen! Live in den Kosmos, Reiseleiter ist Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski, Ziel ist das Filmstudio Golyi Wood in St. Petersburg. Als Reisebegleitung empfehlen sich die lokalen psychedelischen Space-Rocker Ciolkowska, die dort ein Live-Album einspielten, „Made In Golyj Wood“, passend benannt. Langzeitliche Weggefährten der Band bekommen einen Querschnitt durch die Discographie der Kosmonauten unterbreitet, verfeinert mit analogen Synthies und diversen Neugestaltungen. Man feiert das Wiedererkennen und den Fortschritt, so geht das.
Von Matthias Bosenick (14.09.2026)
Post Rock! In „White Shores“ ist alles drin, was man unter diesem Etikett erwartet: elegische Endlosigkeit, wehmütige Gitarren, Laut-Leise-Dynamik, sowas, und nicht drin, ebenfalls wie üblich, ist Gesang. „White Shores“ ist das fünfte Album der Band Hubris. aus Fribourg in der Schweiz, in Eigenschreibweise in Minuskeln und stets mit Punkt dahinter. Sachen zu entdecken gibt’s hier natürlich trotzdem, dafür sorgt die Band.
Von Axel Klingenberg (13.09.2026)
2026 wird 50 Jahre Punk gefeiert! Ein goldenes Jubiläum! Ein halbes Jahrhundert Renitenz! Ein halbes Jahrhundert Resistenz!
Das ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich:
WeiterlesenVon Guido Dörheide (11.09.2026)
Mines Album „BAUM“ war 2024 eins der Großereignisse für mich: Jasmin „Mine“ Stocker, die seit 2014 bis dahin sechs großartige Alben veröffentlicht hatte (davon war eins eine Koproduktion mit dem Rapper Fatoni und eins ein Livealbum mit Orchester), macht nicht nur verdammt gute Popmusik, gerne auch mit Orchester, die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht, sie singt auch extrem schön, hat ein zielsicheres Gespür, wie ein Text klingen muss, und eine über jeden Zweifel erhabene Themenauswahl.
WeiterlesenVon Guido Dörheide (10.09.2026)
Motionless In White – Haken – The Hu – Charli XCX – Ariana Grande
Das hier ist dann auch der letzte Teil der Juli-Kolumne. Mehr habe ich im Juli nicht gehört. Reicht ja aber auch.
WeiterlesenVon Matthias Bosenick (10.09.2026)
Ist das wirklich Miscerance, was man da auflegt? Die Venezianer sind bekannt für ihren Oldschool-Death-Metal, da startet das zweite Album „Reminiscence“ plötzlich mit klarer melodiöser Gitarre oder so etwas und Bongos, als wäre man bei … Sepultura? Keine Angst, man bekommt, was man erhofft, aber glücklicherweise noch einiges oben drauf. Eine schöne Entwicklung, man hört, dass das Quartett auf seinen Touren einiges weiterentwickelt hat.