Von Guido Dörheide (02.05.2026)
Eigentlich wollte ich diesen Text in Anlehnung an einen ca. 30 Jahre alten Die-Sterne-Titel mit „Don’t scheiß auf deutsche Texte Vol. 1“ überschreiben, aber dann befürchtete ich a) dass das von der Künstlerin und ihrem aktuellen Album ablenken und b) denken machen könnte, dass „Deutsche Texte“ ein eigenes Musikgenre wäre, was es nicht ist, ebensowenig wie „Female Fronted [hier bitte ein Musikgenre einsetzen]“ – eine Schublade, in die Christin Nichols ebenfalls hineinpassen würde, wenn es sie denn gäbe. Aber es gibt sie nicht, glücklicherweise. Also die Schublade. Christin Nichols gibt es natürlich, und mit ihrem selbstbetitelten dritten Album macht sie ungerührt so weiter wie auf den beiden vorherigen:
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