Spezial: addicted/noname label aus Moskau, Teil 20

Von Matthias Bosenick (08.07.2026)

So viel Neues bei unseren Freunden aus Moskau! Spacigen Post Rock mit The Invisible Machine Engine, Sludge-Punk mit Buddapropildzen, groovenden Stoner-Doom mit M/Eye, Doom mit Megalith Levitation und Dekonstruktor, Avantgarde-Noisecore mit Mrmraum, Jazzcore mit Topot Dark Trio, Breakbeat-Crossover mit Jammie Dong, Doom mit Zatvor und verspielt-progressive Musik mit Detieti.

The Invisible Machine Engine – Live At CSBR (2026)

Hier passen Musik und Information so gar nicht zueinander: Hört man sich „Live At CSBR“ an, kann man nicht glauben, dass die dazugehörige Band aus lediglich zwei Leuten besteht, dass dieses hier eine Liveaufnahme sein soll und dass das auch noch teilweise improvisiert stattfand. Und zwar 2019, noch vor der Pandemie also, im Moskauer Club CSBR, als das Duo aus Nischni Nowgorod (Нижний Новгород) mit dem zum Akronym TIME verkürzbaren Namen The Invisible Machine Engine das vorliegende Konzert gab. Das sich musikalisch auch noch nur sehr schwer irgendwo konkret verorten lässt: Spacig und psychedelisch beginnt es, doch haben die Musizierenden hier so viel Feuer unterm Hintern, dass sie die Intensität auch mal zum Post Rock oder Noiseausbrüchen steigern. Gelegentlich lassen sie dazu elektronische Effektgeräte sprechen und legen ganz viel Echo und Hall auf die Gitarre. Die repetitiv-selbstversunkene Stimmung lässt sich auch als dunkel auffassen, wenn man möchte, und dann hat die Musik etwas Waviges.

Bereits 2008 gründeten die Schulfreunde Anton Markelov (Антон Маркелов, Gitarre, Synthies, Bass), Aleksandr Sizov (Александр Сизов, Schlagzeug) und Alexey Konyakhin (Bass) die Band The Invisible Machine Engine, ließen sie kurz darauf pausieren, reformierten sie 2016 und verloren alsbald ihren Bassisten. Der war an der Komposition des fünfteiligen Tracks „A.D.“ noch beteiligt, den TIME 2019 ohne ihn auf die Bühne brachten und um den zu Beginn explosiven Track „Coma Berenices“ ergänzten. Querverweise zu musikalischen Inspirationen lassen sich sicherlich einige finden, deutlich meint man an manchen Stellen Toundra oder deren Seitenarm Exquirla herauszuhören, und das ist eine exquisite Referenz.

Dieser Mitschnitt ist, abgesehen von einem Samplerbeitrag, die erste Veröffentlichung von TIME und kündigt ein vor zwei Jahren aufgenommenes Studioalbum an, das noch in diesem Jahr auf dem Label ihres Vertrauens erscheinen soll.

Buddapropildzen – Бедтрип длиною в жизнь/Lifelong Bad Trip (2026)

Eigentlich gibt es das Moskauer Trio Буддапропилдзен (Buddapropildzen) schon was länger, seit 2014 nämlich, doch dauerte es bis 2019, dass es ein Demo aufnahm, und löschte anschließend die Bänder mit den Aufnahmen für ein Debütalbum wieder, weil es laut Info „didn’t work“. Naja, danach startete jemand einen Krieg, es kam zu internationalen Umzugsbewegungen seitens einiger Bandmitglieder und dauerte hernach einige Zeit, bis das Trio wieder vollständig war. Nun existiert wahrhaftig ein Debütalbum, das indes bereits 2022 aufgenommen wurde, und der Titel „Lifelong Bad Trip“ passt bestens zur Bandbiografie.

Zu hören gibt’s hier Sludge. Und zwar nicht als Metal, sondern als Expandierung des Punkgedankens, wie die Band wissen lässt. Diese verschleppte, crustige Ausrichtung malmt ruppig, mörtelnd, quietschend, rumpelnd, röchelnd, riffend, brüllend, zieht manchmal das Tempo an und ist auf eine dreckige, tiefergestimmte Weise abwechslungsreich. Entsprechend hat man es auch nicht mit Songs in Punklänge zu tun, denn die überschreiten zumeist die Vier-Minuten-Grenze, zuletzt ist „Любовь“ („Love“) sogar über acht Minuten lang.

Auf diesem Album besteht die Band aus: Stanislav Chlenov (Gitarre, Gesang), Igor Bood (Bass) und Pavel Kosov (Schlagzeug). Mittlerweile besetzt indes Lyosha Jesus den Posten am Bass, als Folge jener kriegsbedingten Personalwechsel.

M/Eye – Unchained (2026)

Vom Moskauer Quintett M/Eye gibt es lediglich fünf Songs, und das, obwohl der erste davon bereits 2015 erstmals zu hören war. Bei „Unchained“ handelt es sich nämlich um die remasterte EP „On Road“, der einzigen Veröffentlichung der Band bisher, und die erfolgte ursprünglich 2018. Hier kombiniert die Band groovend diverse Metalsubgenres miteinander, darunter Stoner, Doom und etwas Sludge. Die Musiker selbst führen den Begriff Southern Metal an, und wer jetzt nach Corrosion Of Conformity ruft, liegt vermutlich nicht ganz falsch. Die fünf Tracks haben eine amtliche Schwere, das Zusammenspiel passt formidabel, auch die rotzig brüllende Stimme mit dem gelegentlichen Lemmy-Anklang fügt sich perfekt in diese Walze ein. Soli, Tempowechsel und sich schwer schleppende Soundwände ergänzen die Riffs.

Die Band besteht aus: Sänger Alexey Stanchinskii, den beiden Gitarristen Denis Besedin und Maxim Rogozhin, Bassist Denis Adyshev und Schlagzeuger Mikhail Vergasov. Offen lässt die Band, ob diese Politur der alten EP der Startschuss für eine Fortsetzung ihrer Existenz ist oder lediglich eine berechtigte Erinnerung daran, sich mit „Unchained“ auseinanderzusetzen.

Megalith Levitation/Dekonstruktor – Megalith Levitation/Dekonstruktor (2026)

Da haben sich zwei gefunden! Megalith Levitation und Dekonstruktor proben den gemeinsamen Doom auf dieser Split-Veröffentlichung, die bereits 2019 aufgenommen wurde. Es beginnt das Trio aus Tscheljabinsk (Челябинск), und das hat es nicht eilig. Die „Opium Ceremony“ beginnen Megalith Levitation noch eher spacig, um ihren Ritual-Doom zu unterfüttern. Erst nach einer Weile setzt ein düsterer Chorgesang ein, der auch im folgenden „Despair“ erhalten bleibt. Der Titel passt, hier dringen Dunkelheit, Verzweiflung und Aussichtlosigkeit aus dem 13minütigen Track, der zum Abschluss noch etwas Tempo verpasst bekommt. Zur Besetzung erfährt man lediglich dreibuchstabige Initialen mit kryptisch kodierten Instrumentenbezeichnungen, die offenbaren, wie humorvoll so eine Verzweiflung sein kann: SAA ist zuständig für Sermons und Fuzzmagic, KKV für den Thunderbass und PAN für die Skullhammers. Sehr anschaulich!

Die Dunkelheit und die Langsamkeit nehmen Dekonstruktor aus Moskau auf, ebenso den Fuzz, der auf den Saiten liegt. Ihr „Beheaded Horizon“ bekommt indes einen leicht melodischeren, helleren Gesang verpasst, bevor der Track sogar noch mächtig losrockt. Ein per Gitarre eingestreuter heller Störton verleiht dem Track eine ungewöhnliche Struktur. Der „Magma Pulse“ ist genau das, ein pulsierend fließender langsamer glühender Riff-Strom, ebenfalls etwas heller als der Doom der anderen Split-Hälfte. Auch Dekonstruktor sind zu dritt: Garish mit Gitarre und Gesang, Memfis mit Gitarre und Mitya DHS am Schlagzeug, und das Fehlen des Basses könnte erklären, warum die Musik hier leicht heller klingt.

Mrmraum – Blodé (2026)

Sobald irgendwo Post Hardcore dransteht, bedeutet das häufig, dass die Musik dazu zwar irgendwie rauh und hart ist, aber nicht eindeutig zuzuordnen. Mrmraum aus Krasnodar (Краснода́р) sind experimentell, verspielt, brutal und kompromisslos. „Walls“, der epische Opener des neuen Albums „Blodé“, könnte sich irgendwo zwischen No Wave und den Swans ansiedeln, so wuchtig, repetitiv und schwer quillt er aus den Lautsprechenden. Der folgende „Ghoul“ beginnt schon beinahe als Jazz, ganz so, wie der Post Hardcore aus Washington D.C., dringt aber in ganz andere Richtungen vor, eher zappaesk. In der Folge haben die Stücke nicht selten etwas Songartiges, insbesondere, sobald Alexandra Shembelidi singt, doch verhindert der noisy Rest drumherum eine Radiotauglichkeit.

Dieses Drumherum ist enorm avantgardistisch. Vor Lärmbelästigung schreckt die Band hier nicht zurück, auf ausschließlich klar gespielte Noten lässt sie sich nicht ein, vertrauten Instrumenten entlockt sie unkonventionelle Sounds, und doch gibt’s hier mal Rhythmen wie aus der Disco, Kopfnicker-Tracks mit einem Vokalvortrag, der beinahe als Rap durchgehen könnte, gitarrendominierte Hüpfpassagen wie im Hardcore oder Thrash, Gitarrensoli wie im Power Metal und weiß der Geier, was noch. Das Energielevel ist hoch, sinkt gelegentlich auf Minimalatmung ab und bricht wieder aus. An mancher Stelle denkt man bei der Kombi aus vermeintlich konventionellem Punkrock und elektronisch generierten Störsounds an alte Pere Ubu, an Passagen mit strukturiert noisigen Ausbrüchen an Sleepytime Gorilla Museum.

Etwas kompliziert ist die Benennung der 2018 gegründeten Band. Einerseits heißt sie Mrmraum, in Eigenschreibweise mrmraum, manchmal мырмраум, aber auf Bandcamp auch Bubonic oder Bubonic Click. Dem quasi-selbstbetitelten Debütalbum fehlte 2019 sogar das U: „mrmram“, für das dritte Album „0.5 Tundra“ hießen sie 2020 vorübergehend Mrmrёm. Alben und EPs folgten so einige, zuletzt 2024 „Toutes les écolières ensemble“. „Blodé“, so lässt die Info wissen, ist das erste vollständig durchkomponierte Album, das also nicht allein oder überwiegend auf Improvisationen basiert. Das üblicherweise anonymisierte Quartett besteht aus: Konstantin Kuznetsov (Bass, Drones), Valeriy Balayan (Schlagzeug, Percussion), Alexandra Shembelidi (Gesang) und Kirill Pakhomov (Gitarre, Gesang, Synthies und Lärm). Zwei Gäste sind dabei: Olga Karperka alias Rvanina mit Gesang im Opener und Vladislav Favorsky in „Datura“ mit einem Saxophon, das den Lärmpegel noch anhebt.

Topot Dark Trio – A Flaming Fire (2026)

Was für Musik erwartet man, wenn man weiß, dass sie mit lediglich Trompete, Bass und Schlagzeug erstellt wurde? Das Topot Dark Trio, auch TOPOT oder ТОПОТ geschrieben, aus Moskau verfährt auf seinem Debüt „A Flaming Fire“ wie folgt: Der Bass bekommt mächtig Fuzz und wird so aufgedreht, dass sein Sound drei weitere Musiker überflüssig macht, zudem kombiniert er seine Funktion als Rhythmusinstrument mit der eines Melodieinstrumentes und verleiht der Musik auch mal eine ordentliches Pfund Härte. Auf der klaren Trompete liegt eine Menge Hall, was sie ebenfalls nach mehr als nur einer klingen lässt, und sie generiert abwechselnd eine über dem Rest liegende Soundtapete und jazzartige Melodien. Und dann gibt’s da noch das Schlagzeug, das verspielt bis stoisch dafür sorgt, dass das alles einen Zusammenhalt bekommt. So generiert das Trio vier Tracks, teils überlang, die das Feld zwischen Krautrock und Psychedelik erheblich erweitern, nicht nur um Heaviness und Jazz. Bei aller schönen Hypnose können die drei nämlich auch Stress. Um ein klassisches Jazztrio, wie anhand der Ausgangslage vermutet, handelt es sich hier also mitnichten.

Offenbar spielen die drei Beteiligten nicht zum ersten Mal miteinander, formten aber erst jetzt das Topot Dark Trio. Trompeter Konstantin Sukhan, Bassist Anton Kolosov und Schlagzeuger Victor Dryzhov kennen sich schon lang aus der Moskauer Impro-Szene, Topot oder Tawpot ist offenbar ein Label für jazzige Impromusik. Auf der ersten Veröffentlichung „На Выставке Фарш-2013“ war Sukhan jedenfalls bereits Teil des Trios ПоЧеСуСы.

Jammie Dong – Kojori (2026)

Holt die BMX-Räder raus, wir crossen nach Georgien! Dort nämlich probieren vier Metalheads unter dem Bandnamen Jammie Dong aus, Livemusik mit Breakbeats, Dub und Psychedelik zu kombinieren. „Kojori“ (Kodschori, კოჯორი) ist nicht nur ein hügeliges Viertel in Tiflis (Tbilisi, თბილისი), sondern auch der Track, den Jammie Dong frisch veröffentlichen und der hoch energetisch Rap, Breakbeats, synthetische und analoge Musik verknüpft. Live gespielt, sagt die Info, was angesichts solcher ursprünglich rein synthetisch generierten Musik schon eine beachtliche Information ist. Kurz vor Schluss holt das Quartett noch den Metal dazu und bindet eine Art brutalen Crossover in diesen düsteren, aggressiven, energischen Track ein.

Als Bonus gibt’s den Song im „Booty Mix“, der der Elektronik mehr Gewicht verleiht, und im etwas kürzeren „Nick Samarin Remix“, der die Breakbeats, die Synthies und die Tanzbarkeit deutlicher herausarbeitet. Die explosive Band besteht aus: Sänger Nikita Zhavoronkov, Keyboarder und Hintergrundsänger Stanislav Vasilev, Schlagzeuger Artem Degtyarev und Gitarrist Arsenii Ermolaev.

Zatvor – A Midsummer Night’s Doom/Дум в летнюю ночь (2026)

Mit „A Midsummer Night’s Doom“ dokumentieren Zatvor aus Kursk ihren Auftritt beim Moskauer „Doom On A Midsummer Night IV“-Festival im vergangenen Jahr. Wie es sich für eine Doomband gehört, schafften sie in einer guten Dreiviertelstunde gerade vier Tracks, von denen lediglich einer vorher bereits veröffentlicht war, nämlich der vierte, „Death Will Wait (Without Words)“, der eine um ein fünfminütiges Ambient-Outro ergänzte und um den Gesang beraubte Erweiterung von „Смерть подождет“ darstellt, das Titelstück des Albums aus dem vergangenen Jahr. Der Rest – mag bereits existent gewesen sein, möglicherweise ist er improvisiert, aber bei einer Band, die seit 1996 existiert und erst 2018 ein erstes Album herausbrachte, dem bisher lediglich ein weiteres folgte, hat möglicherweise einfach enorm viel Material in petto.

Hier bekommt man, was draufsteht: Doom. Monoton, schleppend, tiefergestimmt, schlechtgelaunt, repetitiv, instrumental, ja, das trifft alles zu. Dabei versinkt das Trio in Trance, während es spielt, und mit ihm die Hörerschaft. So generiert es Passagen dunkelschöner Atmosphären und bricht dann, sobald man darin abgetaucht ist, entfesselt und fesselnd daraus aus und gibt dem von Black Metal infizierten Punkrock die Sporen oder rattert rockend drauflos.

Das Trio besteht auf dieser Aufnahme aus: Gitarrist Denis Kolesnikov, Bassist Anton Eremin und Schlagzeuger Kirill Kiryukhin. Sängerin und Keyboarderin Katya Sumina fehlt hier also. In der Info steht, dass die Band anfangs ihre Konzerte mit Krankenhausschrott als Instrumenten bestritt und ihr Publikum einsperrte und in Geiselhaft nahm. Später versuchten sich Zatvor als Electro-Band. Schade, dass es von all dem keine Aufnahmen gibt.

Detieti – Spotonica (2026)

Man darf davon ausgehen, dass ein neues Album von Detieti (Детиети) eine Wundertüte wird, und so handelt es sich auch bei „Spotonica“ um eine solche. Ohne Stimme, aber dafür mit umso mehr verschiedenen Stimmungen tritt das Moskauer Progrock-Trio nach fünf Jahren Pause wieder auf den Plan. Progrock steht eigentlich nur auf dem Etikett, weil man Detieti einfach anders nicht zu fassen bekommt. Ja, Verschachtelungen in der Trackstruktur, unerwartete Wendungen, episches Gniedeln, passt, ist drin. Doch bereits der Aspekt Rock ist hier nicht wirklich getroffen: Auch wenn die Gitarre mal rostig knarzt, hat man es hier nicht wirklich mit Rockmusik zu tun, denn hier rockt die Band beinahe nie los, vielleicht in „Rush Hour“ ein Bisschen. Vielmehr konzentriert sie sich darauf, unter die vermeintlich gewöhnlichen Instrumente einige ungewöhnliche zu schummeln und den Sound des Rock’n’Roll experimentell zu unterwandern. So eine Maultrommel ist da nur ein Anfang, mit Synthies, Didgeridoo und Saxophon lassen sich weitere Kuriositäten einbauen.

Auch spielen Detieti mit Rhythmen und Harmonien. So manche Afrobeat-Anleihe lässt sich ausmachen, ein Offbeat wie im Reggae, lauter Taktsonderheiten inmitten des geradlinigen Untergrunds für die weiteren Verspieltheiten. Zu denen gehört auch der wandlungsfähige Bass, der mal funky slappt, mal psychedelisch fuzzt, mal rockig bratzt. So ein dubbiges Echo auf manchen Effekten trägt zur weiteren Erweiterung der Horizonte bei. Insgesamt gehen Detieti hier relativ ruhig zu Werke, bis auf wenige Ausnahmen bratzen sie nicht los, sondern lassen Raum für ihre Ideen und Luft für die Hörerschaft, die Vielfalt und die Schönheit zu erfassen.

Mikhail Ivanov, Alexander Kosarenko und Viktor Tikhonov bilden hier die Band Detieti, und sie teilen sich den Stapel an Instrumenten: Bass, Percussion, Maultrommel, Gitarren, Synthies, Schlagzeug und sogar Stimmeinsatz. Plus Gäste: Das Didgeridoo spielt Alexander Fedotov, das Saxophon Ramile Mulikov.

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