{"id":971,"date":"2014-10-07T11:32:36","date_gmt":"2014-10-07T09:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=971"},"modified":"2014-10-07T11:32:36","modified_gmt":"2014-10-07T09:32:36","slug":"opeth-pale-communion-roadrunner-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/opeth-pale-communion-roadrunner-2014\/","title":{"rendered":"Opeth \u2013 Pale Communion \u2013 Roadrunner 2014"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Opeth-Pale-Communion.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-972\" title=\"Opeth - Pale Communion\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Opeth-Pale-Communion.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (07.10.2014)<\/p>\n<p>Opeth machen jetzt Pop. Guten Pop, das ist die gute Nachricht, aber keine Opethmusik mehr, das ist die schlechte. \u201ePale Communion\u201c ist h\u00fcbscher und latent langweiliger Prog-Rock-Pop mit feinen Einf\u00e4llen, wie er in den 70ern die Hippies verzauberte. Wer so etwas h\u00f6ren will, hat es bereits im Plattenschrank, und wer Opeth h\u00f6ren will, wird von diesem Album eher entt\u00e4uscht. Wie schon vom Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist ja sch\u00f6n, wenn Bands sich weiterentwickeln. Bei Opeth gab es diese Entwicklung von Anfang (1990) an. Die Schweden entstammen dem Black- und Death-Metal, den sie schon fr\u00fch deutlich progressiver spielten als die Genreerfinder. Die St\u00fccke wurden klarer, erhielten mehr Struktur, mehr Harmonien, mehr Hooks, und blieben dennoch stark am Death-Metal angelehnt, inklusive der Growls, die S\u00e4nger Mikael \u00c5kerfeldt seinem einnehmenden Klargesang beiseitestellte.<\/p>\n<p>Die erste musikalische \u00dcberraschung war das vor elf Jahren parallel zum Schwesteralbum \u201eDeliverance\u201c erschienene \u201eDamnation\u201c, das mit unverst\u00e4rkten Gitarren und frei von Growls die ruhige Seite Opeths hervorkehrte. Das stand der Band ausgezeichnet, behielt es doch den Stil und die Stimmung der Band bei. Doch beim drittn\u00e4chsten und bislang vorletzten Album \u201eHeritage\u201c kehrte sich die Band von ihrem Stil fast vollst\u00e4ndig ab. Die Progressivit\u00e4t blieb bei, aber der Death-Metal verschwand. Auf \u201ePale Communion\u201c nun setzen sie diesen Weg fort. Damit ist klar, dass Opeth der Welt als progressive Death-Metaller verloren gehen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist \u201ePale Communion\u201c ein gutes Album, f\u00fcr sich gesehen. Nat\u00fcrlich hat es auch harte Passagen, nat\u00fcrlich singt \u00c5kerfeldt bet\u00f6rend, nat\u00fcrlich haben sie tolle Melodien. Oder besser: nur noch Melodien. Die hypnotischen Metal-Passagen fehlen nun fast vollst\u00e4ndig, die progressiven Passagen sind vielmehr beurkundete Fingerfertigkeiten. Mit einem an eine Hammond erinnernden Keyboard zaubern Opeth nun Popsongs, die fast ins Radio passen k\u00f6nnten. Es ist sch\u00f6ner Pop, definitiv. Um authentisch an den 70ern zu kleben, verklebte \u00c5kerfeldt als Produzent leider jedoch wie schon auf \u201eHeritage\u201c den Sound.<\/p>\n<p>2008 erschien mit \u201eWatershed\u201c das letzte echte Opeth-Album \u2013 man muss es wohl akzeptieren, dass man als Fan die Alben nur bis zu jenem h\u00f6ren sollte, wenn man Opeth haben will. \u201ePale Communion\u201c gibt es limitiert mit einer Bonus-BluRay.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (07.10.2014) Opeth machen jetzt Pop. Guten Pop, das ist die gute Nachricht, aber keine Opethmusik mehr, das ist die schlechte. \u201ePale Communion\u201c ist h\u00fcbscher und latent langweiliger Prog-Rock-Pop mit feinen Einf\u00e4llen, wie er in den 70ern die &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/opeth-pale-communion-roadrunner-2014\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-971","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=971"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/971\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":973,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/971\/revisions\/973"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}