{"id":9547,"date":"2026-09-14T21:30:18","date_gmt":"2026-09-14T19:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9547"},"modified":"2026-09-14T21:30:18","modified_gmt":"2026-09-14T19:30:18","slug":"hubris-white-shores-hubris-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/hubris-white-shores-hubris-2026\/","title":{"rendered":"Hubris. \u2013 White Shores \u2013 Hubris. 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Hubris.-White-Shores.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Hubris.-White-Shores.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9548\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Matthias Bosenick (14.09.2026)<br><br>Post Rock! In \u201eWhite Shores\u201c ist alles drin, was man unter diesem Etikett erwartet: elegische Endlosigkeit, wehm\u00fctige Gitarren, Laut-Leise-Dynamik, sowas, und nicht drin, ebenfalls wie \u00fcblich, ist Gesang. \u201eWhite Shores\u201c ist das f\u00fcnfte Album der Band Hubris. aus Fribourg in der Schweiz, in Eigenschreibweise in Minuskeln und stets mit Punkt dahinter. Sachen zu entdecken gibt\u2019s hier nat\u00fcrlich trotzdem, daf\u00fcr sorgt die Band.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt bewegt sich \u201eWhite Shores\u201c auf vertrautem Terrain: leicht groovendes Midtempo, die Gitarre eher auf Fl\u00e4che als auf Riff ausgelegt, sch\u00f6ne Melodien und Harmonien, die bisweilen ins Hymnische gehen, und dazu immer wieder Frickeleien und sonstige Verspieltheiten an allen Instrumenten. Was zur Folge hat, dass die Band die elegisch-kontemplativen Ambient-Phasen immer wieder eruptiv unterwandert und zauberhafte volumin\u00f6se Gew\u00e4chse zeichnet. Da bekommt die ansonsten flirrende Gitarre mal einen Fuzz aufgedr\u00fcckt oder wird sch\u00e4rfer angebraten, da bricht unvermittelt der Takt, da scheinen Instrumente zum Einsatz zu kommen, die man nicht prim\u00e4r auf der Rock\u2019n\u2019Roll-Liste hat, wie ein Piano oder ein Synthie, und so. Das strukturell Unerwartbare erwartet man im Post Rock ja, daher verwundern solche Wechsel nicht, da h\u00e4tte das Fehlen derselben f\u00fcr mehr Verwunderung gesorgt, sondern es ist die Ausformulierung, die hier die Akzente setzt.<br><br>Seit 2014 existiert die Band, bereits im Folgejahr erschien das Deb\u00fct \u201eEmersion\u201c, dem mit \u201eWhite Shores\u201c das bereits f\u00fcnfte Album folgt. Dieses ist das erste, das thematisch aus der Reihe tanzt; laut Info lie\u00df sich Chefdenker Jonathan Hohl zuvor stets von der griechischen Mythologie inspirieren, wechselte f\u00fcr \u201eWhite Shores\u201c indes zur modernen Mythologie von J.R.R. Tolkien. Die Tracktitel ergeben den Satz \u201eDeath Is Just Another Path\u201c, ein Zitat von Gandalf aus der \u201eDer Herr der Ringe\u201c-Verfilmung, nicht aus den Romanen, wobei letzterer in \u201ePath I\u201c und \u201ePath II\u201c unterteilt ist, und jener zweite Pfad ist das musikalisch herausragendste St\u00fcck des Albums. Hier l\u00e4sst die Gitarre Sounds wie aus dem Achtziger-Radiorock zu, die dann pl\u00f6tzlich in den Metal \u00fcbergehen.<br><br>Etwas kurios ist, dass es zur Bandbesetzung kaum konkrete Infos gibt. Gitarrist Jonathan Hohl ist gesetzt, weitere drei Menschen sind auf Pressefotos zwar zu sehen, ihre Namen muss man aber googeln. Im Internet genannt sind insgesamt vier zus\u00e4tzliche Beteiligte: Matthieu Grillet an der zweiten Gitarre, Lucien \u201eMousse\u201c Leclerc am Bass sowie f\u00fcrs Schlagzeug L\u00e9o Juston, m\u00f6glicherweise der Nachfolger von Nathan Gros. Grillet und Hohl sind au\u00dferdem nebenbei bei Mind Spun aktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (14.09.2026) Post Rock! 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