{"id":9518,"date":"2026-09-06T21:01:14","date_gmt":"2026-09-06T19:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9518"},"modified":"2026-09-06T21:01:14","modified_gmt":"2026-09-06T19:01:14","slug":"was-guido-gehoert-hat-im-juli-2026-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/was-guido-gehoert-hat-im-juli-2026-teil-2\/","title":{"rendered":"Was Guido geh\u00f6rt hat\u2026 im Juli 2026 \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Was-Guido-im-Juli-gehoert-hat_Teil2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"162\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Was-Guido-im-Juli-gehoert-hat_Teil2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9519\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Guido D\u00f6rheide (05.09.2026)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Yard Act \u2013 The Waterboys \u2013 Cypress Hill<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Yard Act \u2013 You\u2019re<\/strong> <strong>G<\/strong><strong>onna<\/strong> <strong>N<\/strong><strong>eed<\/strong> <strong>A<\/strong><strong>L<\/strong><strong>ittle Music \u2013 Island Records 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was \u201eneue Bands\u201c angeht, halte ich es in etwa mit Geezer Butler: Eine neue Band ist eine Band, die es nicht schon seit 50 Jahren gibt. Daran gemessen sind Yard Act aus Leeds, West Yorkshire, UK tats\u00e4chlich eine neue Band: Sie haben sich 2019 gegr\u00fcndet und ver\u00f6ffentlichen mit \u201eYou\u2019re Gonna Need A little Music\u201c ihre bislang dritte Schallplatte (nach \u201eThe Overload\u201c, 2022, und \u201eWhere\u2019s My Utopia\u201c, 2024), dazu gibt es noch zwei EPs und einen Haufen Siebenzollsingleschallplatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yard Act machen sehr coolen Post Punk, an dem mir zun\u00e4chst der leicht nasale und ebenso leicht gelangweilt und\/oder angepisst klingende Sprechgesang des S\u00e4ngers mit dem unaussprechlichen, daf\u00fcr umso unverwechselbareren Namen James Smith auff\u00e4llt: Assoziationen mit seinem Namensvetter Mark E. Smith von The Fall (jahaa \u2013 manchmal h\u00e4ngt Smith sogar \u2013 genau wie Smith fr\u00fcher \u2013 ein \u201ea\u201c an jedes Wort hinten dran, es gibt einen komischen Fachausdruck daf\u00fcr, aber der ist mir gerade entfallen) und mit Jason Williamson kommen da auf, und das sind beileibe keine schlechten Assoziationen. Die Musik ist gitarre-, bass- und schlagzeugorientiert mit wenigen geschickt eingesetzten Keyboards (geschickt eingesetzte Tralala-Formulierung, die alles oder genau nichts besagen kann), alles klingt wenig melodi\u00f6s, eher durch gut eingesetzten Krach rhythmisch bis hypnotisch, und dazu sabbelt der besagte Mr. Smith irgendwelches manchmal wirre, aber umso interessantere Zeug. Gleich beim ersten St\u00fcck \u201eEmpty Pledges\u201c gibt es einen Text gef\u00fchlt von der L\u00e4nge von Poes Raben, den ich nicht verstehe (den Raben schon, den Smith hingegen nicht). Klingt wie ein innerer Monolog, ich habe dazu einen Menschen vor meinem inneren Videoabspielger\u00e4t, der hektisch durch eine im Dunkeln neonbeleuchtete Stadt rennt und von Situationen auf ihn eingeprasselt bekommt. Ich wei\u00df nicht, ob ich da richtig liege, aber es f\u00fchlt sich sch\u00f6n an. \u201eNew Beginnings\u201c ist da viel gegenst\u00e4ndlicher: Ich glaube, es geht darum, sich nicht verstanden zu f\u00fchlen und zu glauben, man sei gescheitert, und dann soll man sich halt wieder aufrappeln und neu anfangen. Der Kehrvers \u201ePurge yourself of sin, resist the urge to grin, spend your winnings on new beginnings, breathe deep and take it in\u201c hat etwas Hymnisches und wird von ebensolchen Bl\u00e4sern untermalt. Anspieltipp und Ohrwurmgarant in einem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf \u201eFiction\u201c verlassen Smith, Ryan Needham (Bass), Sam Shipstone (Gitarre) und Jay Russell (Schlagzeug) die Pfade des Kraches und zeigen, dass sie auch \u00fcberzeugend funky klingen k\u00f6nnen. Erinnert rein von den Vibes her an \u201eHot! Hot! Hot!\u201c von The Cure. Der folgende Titelsong \u201eYou\u2019re Gonna Need A Little Music\u201c haut tiefer in diese Kerbe und verbindet Disco mit Baxter-Dury-m\u00e4\u00dfigem beschwingten Geplauder \u2013 hier passt vom lockeren Groove \u00fcber das fr\u00f6hliche Klavier bis zum Eins-A-Backgroundgesang echt alles.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rest der Platte f\u00e4llt qualitativ nicht ab: Die Mischung aus Sprechgesang und strukturiertem Krach erfordert an vielen Stellen, dass die H\u00f6renden sich zun\u00e4chst ein wenig an das gew\u00f6hnen m\u00fcssen, was es hier zu h\u00f6ren gibt (genau genommen wird bei beinahe jedem Song der Stil gewechselt), sorgt aber andererseits daf\u00fcr, dass es bei jedem neuen Durchlauf neue charmante Details zu entdecken gibt und die Gefahr des gelangweilten Sich-\u00dcberh\u00f6rens gleich Null geht. Mein potenzieller Favorit auf diesem an potenziellen Favoriten nicht eben armen Album: \u201eRedeemer\u201c, ein d\u00fcsterer Blues, der ein wenig so klingt, als w\u00fcrde eine sehr talentierte Nachwuchspunkband die Black Keys covern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>The Waterboys \u2013 Atlantic Rain: The Lost Fisherman\u2019s Blues Recordings \u2013 Chrysalis 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Waterboys \u2013 Sie erinnern sich, liebe Lesenden: Die Band, die sich von einer Folk-Rock-Band erst zu einer Big-Music-Band, dann zu einer Celtic-Folk-Band, sp\u00e4ter zu einer Progressive-Folk-Rock-Band und schlie\u00dflich zu einer Mike-Scott-macht-worauf-Mike-Scott-gerade-Bock-hat-Band entwickelt hat, ver\u00f6ffentlichte gerade erst im vergangenen Jahr ein gro\u00dfartiges Album \u00fcber Dennis Hopper und hat auch irgendwie noch nie entt\u00e4uscht. Heuer \u00f6ffnet Mike Scott (oder die Plattenfirma) seine (oder ihre) Archive und sch\u00fcttet eine Drei-CD\/Vinylschallplatten-Box mit haufenweise tollem Material aus der \u201eFisherman\u2019s Blues\u201c-\u00c4ra \u00fcber uns aus. Gut zwei Stunden wundersch\u00f6ne Musik, unterteilt in die Abschnitte \u201eAtlantic Rain\u201c, \u201eIndian Summer\u201c und \u201eFisherman\u2019s Jam\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Album Nr. 1 klingt viel nach Big Music (\u201eToo Close To Heaven\u201c) und auch viel nach Fisherman\u2019s Blues (\u201eCome Back To Galway\u201c) und enth\u00e4lt au\u00dferdem eine wundervoll leichtf\u00fc\u00dfige Coverversion von Woodie Guthrie\u2019s \u201eThis Land Is Your Land\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Album Nr. 2 haut weiter in diese Kerbe und beginnt mit \u201eI Can\u2019t Feel At Home In This World Anymore\u201c, und das h\u00f6rt sich an wie Billy Bragg &amp; Wilco zu \u201eMermaid Avenue\u201c-Zeiten mit einer Extraportion Schmackes und der Stimme von Mike Scott. Ansonsten wird hier gecovert, dass die Schwarte kracht \u2013 beginnend mit \u201eKnockin\u2019 On Heaven\u2019s Door\u201c \u2013 mal ehrlich, bedurfte es einer weiteren Coverversion dieses abgenudelten, wunderbaren Dylan-Originals? Die Antwort ist: Ja unbedingt!!! Weit, weit entfernt von Guns\u2019N Roses und viel n\u00e4her an Robert Zimmerman aus Duluth, Minnesota, mit Celtic-Folk-Violine, Mandoline und Mike Scotts rauhem Gesang, herrlich \u2013 wie His Bobness himself, nur in sch\u00f6n. Dann \u201eHonky Tonkin\u2019\u201c mit Mike-Scott-Gesang ohne Hank-Williams-Gejodel, sowas Sch\u00f6nes! Dann das Highlight dieses Albums: \u201eNo Expectations\u201c von den Stones mit bet\u00f6rend sch\u00f6nem elektrischem Klavier und einer Intonation, die der eines Mick Jagger nicht nur in nichts nachsteht, sondern dessen Interpretation seines eigenen Songs noch zahlreiche weitere Facetten hinzuf\u00fcgt. Weiters anempfohlen sei Mike Scotts Version von Willie Nelsons \u201eAngels Flying Too Close From The Ground\u201c \u2013 gleicherma\u00dfen zerbrechlich und zerdeppernd klingend mit viel Saxofon und swingendem Klavier gegen Ende. So geht es weiter und weiter auf diesem Teil-Album, Mike Scott kann nicht nur keltischen Folk, gro\u00dfe Musik und allerley Verschrobenheiten, sondern desweiteren sowohl Country als auch Western.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Album Nr. 3 wird gegniedelt und gefiedelt und ins Saxofon getr\u00f6tet, dass es teilweise nur so kreischt, dieses Album hat tats\u00e4chlich einen Jam-Session-Charakter, der auf verdammt hohem Niveau zusammenfasst, was die Waterboys ausmacht: Rock, haufenweise Folk-Instrumente, Authentizit\u00e4t, Virtuosit\u00e4t und die Stimme von Mike Scott. \u201eFisherman\u2019s Jam\u201c gipfelt in einer zweiteiligen, insgesamt 20min\u00fctigen Psychedelic-Folk-Version des ollen Beatles-Gassenhauers \u201eSgt. Pepper\u2019s Lonely Hearts Club Band\u201c mit kaum Gesang und umso mehr Jam, und wo Gesang auftaucht, ist er anbetungsw\u00fcrdig und \u00fcber jeden Zweifel erhaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Cypress Hill \u2013 Dios Bendiga \u2013 HYBE Latin America\/Zarpazo Records 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insane in the Brain, \u2018coz I\u2018m loco! Wer h\u00e4tte Anno 1993 gedacht, dass Cypress Hill, die Marijuana-Werbetr\u00e4ger aus South Gate, CA, USA, heuer immer noch eine Rolle im West Coast Hip Hop spielen w\u00fcrden? \u00c4h, also ich, beispielsweise, da ich seit dem Hammerdurchbruchalbum aus 1993, \u201eBlack Sunday\u201c, jedem Nachfolgealbum ausreichend Spielzeit auf dem Abspielger\u00e4t gewidmet hatte, um mich von der im Grunde genommen einigerma\u00dfen konstanten Qualit\u00e4t der kiffenden Kalifornier zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich muss hier mal dazwischenschmei\u00dfen, dass mich diese ganze Haschischverherrlichung und dieses nervige \u201eJa peace brother endlich wird das nu legalisiert und ich kann mir die Birne weichschm\u00f6ken so viel und so oft ich will Alter geil ja Freiheit und Bob Marley und so\u201c-Gesabbel in den letzten Jahren ernsthaft richtig auf den Zeiger geht und ich es mehr als einmal miterlebt habe, wie exzessive Kifferei in einer handfesten Psychose endet. Alkohol ist die gef\u00e4hrlichere und volkswirtschaftlich zerst\u00f6rerische Droge, das wei\u00df ich, aber Cannabismi\u00dfbrauch wird f\u00fcr meine Begriffe zu wenig thematisiert und zu viel sch\u00f6ngeredet. Also, liebe KrautNickLesenden: Konsumieren Sie, rauchen Sie oder essen Sie meinetwegen Kekse, trinken Sie ab und an ein gepflegtes Glas Balistol Spritz, Guinness oder andere anregende Erfrischungsgetr\u00e4nke, aber \u00fcbertreiben Sie es nicht und lassen Sie, wenn substanzeninduziert, um Himmels Willen die H\u00e4nde vom Steuer! Was jetzt nicht hei\u00dft, dass Sie freih\u00e4ndig fahren sollen. Muss man Ihnen eigentlich alles haarklein vorkauen, um nicht falsch verstanden zu werden? Himmelherrgott, zur\u00fcck zum Thema: Cypress Hill, die durch B-Real (Vater Mexikaner, Mutter Kubanerin mit afrikanischen Wurzeln) und Sen Dog (kubanischst\u00e4mmiger US-Amerikaner) sehr hispanic-gepr\u00e4gt sind, ver\u00f6ffentlichen mit \u201eDios Bendiga\u201c (\u201eGott segne Dich\u201c) tats\u00e4chlich ihr erstes spanischsprachiges Originalalbum. Zuvor hatten sie 1999 auf dem wunderbaren \u201eLos grandes \u00e9xitos en espa\u00f1ol\u201c ihre gr\u00f6\u00dften Hits auf Spanisch vorgetragen. Hier bekommen wir es nun mit Songs zu tun, die von vornherein auf Spanisch geschrieben wurden. B-Real musste sich die korrekte Aussprache einiger Ausdr\u00fccke daf\u00fcr erstmal aneignen, logisch, schlie\u00dflich ist er American-Englisch-Muttersprachler. Und die spanische Sprache steht dem Hip Hop von Cypress Hill pr\u00e4chtig zu Gesicht (was kaum verwundert, den mit hispanischen Einfl\u00fcssen haben die Kalifornier auf ihren Alben nie gro\u00dfartig hinter dem Berg gehalten). Es klingt alles wie aus einem Guss, die f\u00fcr meine Begriffe (ich bin kein Hip-Hop-Sachverst\u00e4ndiger, daher kann diese Rezension Spurenelemente von Banausentum enthalten) sch\u00f6\u00f6n oldschoolm\u00e4\u00dfige Cypresshillmusik mit ihren trockenen und wuchtigen Beats und B-Reals nasalem Gen\u00e4sel bekommt durch die neue Sprache viel Authentizit\u00e4t und neue Frische implantiert (ja hihi Geniestreich \u2013 \u201eneue Frische\u201c \u2013 schriebe man sowas im Kontext von Deutschrap, ohohoho, gar nicht auszudenken, aber auch gar nicht denk- oder vorstellbar) \u2013 \u201eDios Bendiga\u201c ist gut, macht Laune und ich beneide meine T\u00f6chter, die Spanisch in der Schule lernten bzw. noch lernen und die Texte verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (05.09.2026) Yard Act \u2013 The Waterboys \u2013 Cypress Hill<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,35],"tags":[],"class_list":["post-9518","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album","category-was-guido-sonst-noch-gehoert-hat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9518"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9520,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9518\/revisions\/9520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}