{"id":9397,"date":"2026-07-28T22:27:07","date_gmt":"2026-07-28T20:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9397"},"modified":"2026-07-28T22:27:07","modified_gmt":"2026-07-28T20:27:07","slug":"ephemerality-malignant-providence-unholy-alliance-loud-rage-music-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/ephemerality-malignant-providence-unholy-alliance-loud-rage-music-2026\/","title":{"rendered":"Ephemerality\/Malignant Providence \u2013 Unholy Alliance \u2013 Loud Rage Music 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ephemerality-Malignant-Providence-Unholy-Alliance.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ephemerality-Malignant-Providence-Unholy-Alliance.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9398\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Matthias Bosenick (28.07.2026)<br><br>Zwei Leute teilen sich dieses Split-Album je zur H\u00e4lfte: Die \u201eUnholy Alliance\u201c gehen n\u00e4mlich die beiden Ein-Personen-Projekte Ephemerality und Malignant Providence aus Rum\u00e4nien ein. Beide machen Death Metal, beide mit einem anderen Ansatz: W\u00e4hrend Ephemerality das Progressive in den Vordergrund r\u00fcckt und bei aller Brutalit\u00e4t eine Klarheit zeigt, w\u00fchlt Malignant Providence brutal groovend im herrlichen Dreck. Beide bringen je einen Coversong mit, von Entombed und Asphyx.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten vier von acht Songs kommen von Ephemerality, und das ist \u0218tefan Negoi\u021b\u0103 aus Gala\u021bi. Sein Death Metal ist definitiv progressiv, der bolzt nicht einfach nur, da passiert etwas, und nicht nur das Piano-Outro am Ende von \u201ePleasure Lies In Peril (The Resurrection)\u201c. Das Tempo ist immens hoch, aber nicht durchgehend, Negoi\u021b\u0103 bricht damit gelegentlich, \u201eNecrophilicon\u201c etwa hat diverse Hadbanger-Breaks zwischen den treibenden Riffs. Die bisweilen sogar eine W\u00e4rme ausstrahlen, die Gitarre setzt er nicht ausschlie\u00dflich unterk\u00fchlt ein. Dazu kommt seine variable Stimme: Zwar br\u00fcllt er seine dunklen Growls zumeist, doch erhebt er seine Stimme auch mal in mittlere oder h\u00f6here Lagen. Zuletzt nimmt er sich das Titellied von \u201eLeft Hand Palm\u201c vor, dem Deb\u00fct der Schweden Entombed, und man muss feststellen, dass der Sound hier wesentlich besser ist als 1990. Zudem tauscht er das Ambient-Keyboard gegen ein solideres E-Piano aus und l\u00e4sst seine Version richtig sch\u00f6n erfrischend ausufern.<br><br>Die zweiten vier Tracks geh\u00f6ren Malignant Providence, und dahinter steckt Andrei Cri\u0219an aus Timi\u0219oara. Sein Opener \u201eThy Curse Of Immortal Flesh\u201c beginnt eher wie ein melancholischer Alternative Rock, in den sich ein Growlen von hinten durch die Brust ins Ohr mogelt, daraufhin ein dreckiges Riff und ein Solo \u2013 und erst dann bricht es los, galoppiert regelrecht. Dieser Death Metal ist rauher, dreckiger, mostender, hat scharfe Kanten in dreckigen Riffs und in \u201eHonor Your Guilt\u201c sogar eine Kombination aus W\u00e4rme und L\u00e4rm mit einem Solo wie von Gojira. Das abschlie\u00dfende \u201eThe Rack\u201c vom gleichnamigen Deb\u00fctalbum der Niederl\u00e4nder Asphyx aus dem Jahre 1991 ist hier angenehmer zu h\u00f6ren, da nicht so unterk\u00fchlt und mit einer Stimme, die besser passt \u2013 die tr\u00e4gt als Gast Filip G\u00e2rlon\u021ba (u.a. Vorus, Putred) bei. Hier l\u00e4sst sich der Doom am deutlichsten blicken, bevor das St\u00fcck wieder losbrettert. Zu h\u00f6ren war es bereits auf der EP \u201e\u2026 From The Palms Of Divine Existence\u201c, der bisher einzigen Ver\u00f6ffentlichung von Cri\u0219an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (28.07.2026) Zwei Leute teilen sich dieses Split-Album je zur H\u00e4lfte: Die \u201eUnholy Alliance\u201c gehen n\u00e4mlich die beiden Ein-Personen-Projekte Ephemerality und Malignant Providence aus Rum\u00e4nien ein. 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