{"id":9357,"date":"2026-07-16T21:35:09","date_gmt":"2026-07-16T19:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9357"},"modified":"2026-07-16T22:09:58","modified_gmt":"2026-07-16T20:09:58","slug":"spezial-singles-und-eps-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/spezial-singles-und-eps-3\/","title":{"rendered":"Spezial: Singles und EPs (3)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/KrautNick-Singles-Vinyl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"112\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/KrautNick-Singles-Vinyl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8378\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Matthias Bosenick (16.07.2026)<br><br>Ein weiteres Spezial mit Singles oder Ein-Song-Ver\u00f6ffentlichungen, diese Ausgabe mit: Transnade\u017enost&#8216;, Der Mord, Absent Sunday, Traum, \u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430 &amp; \u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f \u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430, The Morning Stars, Sergei Khramtcevich, Ilya Kruchinin &amp; Du\u0161an Petrovi\u0107, Sacred Buzz, Pressor, Ciolkowska feat. Reya Rising und Lethernal Utopia.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Transnadeznost-Sonora.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Transnadeznost-Sonora.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9358\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Transnade\u017enost&#8216; \u2013 Sonora \u2013 addicted\/noname label (2026)<\/strong><br><br>Auch ohne Verzerrung l\u00e4sst sich so eine E-Gitarre durch Effektger\u00e4te abspielen, und das machen Transnade\u017enost&#8216; auf diesem Song. Der keiner ist, sondern ein psychedelisches Instrumentalst\u00fcck, das die \u201eSonora\u201c-W\u00fcste zwischen Mexiko und den USA als Inspiration hat. Das Trio klimpert erstmal entspannt herum, aktiviert diverse Effekte, so einen Wahwah beispielsweise, und l\u00e4sst nur dezidierte Ausbr\u00fcche zu, die indes keineswegs \u00fcber die Str\u00e4nge schlagen und das reduzierte Tempo nicht beeintr\u00e4chtigen. Die D\u00fcsternis mancher W\u00fcstenrocker \u00fcbernehmen Transnade\u017enost&#8216; nicht, hier obsiegt das Licht, aber bewusstseinserweiternde Substanzen kommen hier gewiss dennoch zum Einsatz. Dazu ersinnen die drei aus Sankt Petersburg eine Melodie, die angenehm haften bleibt. Naja, vier: Dem Kerntrio aus Gitarrist Aleksandr Yershov, Bassist Max Olm und Schlagzeuger Alexander Tatchin gesellt sich als Gast Keyboarder Stanislav Scherbak hinzu.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Der-Mord-Third-Secret.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Der-Mord-Third-Secret.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9359\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Mord \u2013 The Secret \u2013 Antibody Label 2026<\/strong><br><br>Eben noch verb\u00fcndete sich Yannick Franck mit C\u00e9dric Dambrain zu Die Morde, jetzt tritt der Br\u00fcsseler wieder wie fr\u00fcher singul\u00e4r als Der Mord auf den Plan, und zwar mit \u201eThird Secret\u201c, das er von den psychedelischen Experimental-Gruftis The Legendary Pink Dots covert. Den Gesang mit der sakral-sanften, klaren, deutlichen Stimme bekommt Franck treffend so gut hin wie Edward Ka-Spel, lediglich etwas dunkler, die Musik dazu gestaltet er leise, minimal, perkussiv und mit sehr sanften und sch\u00f6nen Soundscapes. Damit nimmt Franck dem Original, das The Legendary Pink Dots 1991 auf \u201eThe Maria Dimension\u201c herausbrachten, einen Teil der Konturen, denn das St\u00fcck ist zwar auch so ruhig, aber ausdr\u00fccklicher, detailreicher. Sch\u00f6n sind beide Versionen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Absent-Sunday-Isolation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Absent-Sunday-Isolation.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9360\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Absent Sunday \u2013 Isolation \u2013 addicted\/noname label 2026<\/strong><br><br>Ein wundervolles St\u00fcck experimentellen Achtziger-Pops ist \u201eIsolation\u201c von Absent Sunday, zumindest beginnt das St\u00fcck so. Analoge Synthies, verspielte Soundeffekte, sattes Schlagzeug und eine klare Stimme in mittlerer Tonlage, die eine beinahe skandinavische Zur\u00fcckhaltung mit Ausdruck kombiniert. Zum Mitwippen eignet sich der Rhythmus nur f\u00fcr Profis, denn das Moskauer Duo verschluckt einen Takt, so scheint es, was den Track noch attraktiver macht. Zur Mitte hin wirbeln die beiden Musizierenden ordentlich Effekte auf, die nicht nur glitzern \u2013 hier fliegen auch metallische Sp\u00e4ne. Dann senkt sich der Song wieder zum wundersch\u00f6nen Electro-Synthie-Pop. Gar nicht ganz so dunkel, wie es der Titel vermuten l\u00e4sst. Absent Sunday sind Ozma Nagatovna (\u041e\u0437\u043c\u0430 \u041d\u0430\u0433\u0430\u0442\u043e\u0432\u043d\u0430) und Aleksandr Konoplev (\u0410\u043b\u0435\u043a\u0441\u0430\u043d\u0434\u0440 \u041a\u043e\u043d\u043e\u043f\u043b\u0451\u0432).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Traum-Hectors-Theme.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Traum-Hectors-Theme.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9361\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Traum \u2013 Hector\u2019s Theme \u2013 Lichter Records\/Traum 2026<\/strong><br><br>\u201eHector\u2019s Theme\u201c setzt fort, was die selbstbetitelte EP der Band Traum vor zwei Jahren begann: psychedelische Garagenrockmusik, hier indes weitgehend um den Fuzz befreit, mit mehr Twang und Jangle und mindestens genau so vielen bewusstseinserweiternden Substanzen. Die kalifornische Sonne erhellt die Garage bereits seit den Sechzigern, von der aus die Freiburger \u201eHector\u2019s Theme\u201c starten. Der Gesang verhallt ged\u00e4mpft, unaufgeregt und ohne St\u00f6rger\u00e4usche spielt die Band dazu. Kurz l\u00e4sst sie doch noch ein fuzzy Gitarrensolo h\u00f6ren, l\u00f6st es aber durch ein spaciges Keyboard ab und rollt den Song entspannt psychedelisch aus. Die B-Seite dieser 7\u201c liefert das St\u00fcck in der Instrumentalversion. Traum sind zu dritt: Helen Lichter singt und spielt Gitarre, Christoph Guschlbauer sitzt an Schlagzeug und Percussion und singt im Hintergrund und der K\u00f6lner Electro- und Ambient-Musiker Thereyoughost alias A.C. ist am Bass zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/\u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430-\u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f-\u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430-\u041c\u0435\u0445\u0430\u043d\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u043e\u0435-\u0441\u0435\u0440\u0434\u0446\u0435.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/\u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430-\u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f-\u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430-\u041c\u0435\u0445\u0430\u043d\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u043e\u0435-\u0441\u0435\u0440\u0434\u0446\u0435.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9362\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430 &amp; \u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f \u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430 \u2013 \u041c\u0435\u0445\u0430\u043d\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u043e\u0435 \u0441\u0435\u0440\u0434\u0446\u0435 \u2013 addicted\/noname label 2026<\/strong><br><br>Wieder eine neue EP von \u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430 &amp; \u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f \u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430! Und wie sch\u00f6n diese zwei St\u00fccke wieder sind. Wie eine Kombination aus Wave und Post Rock klingt das Titelst\u00fcck \u201e\u041c\u0435\u0445\u0430\u043d\u0438\u0447\u0435\u0441\u043a\u043e\u0435 \u0441\u0435\u0440\u0434\u0446\u0435\u201c, es verbindet das Beste aus beiden Welten, schwebende Fl\u00e4chigkeit, eine von Hoffnungslosigkeit und Wut gepr\u00e4gte Verzweiflung, eine aggressive D\u00fcsternis. \u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f \u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430 hat einfach eine wundervolle Stimme, die sich an alle Emotionen anpasst und ihnen glaubhaften Ausdruck verleiht. Etwas weniger elegisch, mehr dem psychedelischen Indierock zugewandt ist \u201e\u0418\u043d\u0442\u0438\u043c 24 \u0447\u0430\u0441\u0430\u201c, das die H\u00f6rerschaft kompositorisch zun\u00e4chst in die englischen Indie-Achtziger versetzt und dann wie der erste Track in Sachen Energie und Intensit\u00e4t erheblich die Oberfl\u00e4chen aufrauht. Mit S\u00e4ngerin Evgenia Korsetova musizieren hier die Gitarristen Ilya Zinin und Andrey Klimov, Bassist Denis Dubovik und Schlagzeuger Dmitry Drozdov, mithin der eigentliche Kern von Rezina.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/The-Morning-Stars-Endless-Summer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/The-Morning-Stars-Endless-Summer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9363\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>The Morning Stars \u2013 Endless Summer \u2013 The Morning Stars 2026<\/strong><br><br>Nach \u201eDown To Earth\u201c ist \u201eEndless Summer\u201c bereits die zweite Single, die dem Deb\u00fctalbum \u201eA Hymn Without A Sound\u201c der Berliner Supergroup The Morning Stars folgt. In der Strophe h\u00e4lt sich das Quartett trocken und bedeckt, ein minimalistischer Groove zieht die H\u00f6rerschaft sofort an sich und gipfelt dann in einem Refrain, in dem strahlend und warm die Sonne aufgeht. Weiterhin gniedelt und dudelt die Band ausnehmend versiert vor sich hin und verst\u00e4rkt nur das Hypnotische des wundersch\u00f6nen St\u00fccks psychedelischer Popmusik. So darf der Sommer gern endlos sein. Supergroup ist nicht untertrieben, The Morning Stars bestehen aus Namensgeberin Barbara Morgenstern mit Gesang und Synthies, Felix M\u00fcller-Wrobel (Kante, Sport) mit Gesang und Gitarre, Alex Paulick (Kreidler, Coloma) mit Gesang und bundlosem Bass sowie Sebastian Vogel (Kante, Britta) am Schlagzeug. Sch\u00f6n zu wissen, dass das Album keine Eintagsfliege war.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sergei-Khramtcevich-Ilya-Kruchinin-Dusan-Petrovic-Obraz-generacije.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sergei-Khramtcevich-Ilya-Kruchinin-Dusan-Petrovic-Obraz-generacije.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9364\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sergei Khramtcevich, Ilya Kruchinin &amp; Du\u0161an Petrovi\u0107 \u2013 Obraz generacije \u2013 addicted\/noname label 2026<\/strong><br><br>Drei M\u00e4nner des Jazz, eine Improvisation, der man genau das wieder nicht anh\u00f6rt: \u201eObraz generacije\u201c beginnt strukturiert, mit einem extrem tief generierten, langsamen Saxophon-Riff, \u00fcber das sich erst nach kurzer Zeit ein zweites Saxophon f\u00fcr die freie Melodief\u00fchrung legt. Zur Mitte hin bricht diese Struktur komplett auf, beide Saxophone beginnen, umeinander zu kreisen, und das Schlagzeug versucht, seinen eigenen Platz in der Gemengelage zu finden. Sobald dies gelingt, kehrt das Trio zur Ausgangssituation zur\u00fcck. \u201e\u041e\u0431\u0440\u0430\u0437 \u0433\u0435\u043d\u0435\u0440\u0430\u0446\u0438\u0438\u201c entstand bereits 2023 in Belgrad, als die beiden Baritonsaxophonisten Sergei Khramtcevich und Du\u0161an Petrovi\u0107 sich mit Schlagzeuger Ilya Kruchinin auf die B\u00fchne stellten. Damit gibt das Trio einen Ausblick auf ein kommendes Album, das es unter dem treffenden Namen Baritone Conspiracy ver\u00f6ffentlichen will.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sergei-Khramtcevich-Ilya-Kruchinin-Dusan-Petrovic-Crveni-pomak.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sergei-Khramtcevich-Ilya-Kruchinin-Dusan-Petrovic-Crveni-pomak.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9365\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sergei Khramtcevich, Ilya Kruchinin &amp; Du\u0161an Petrovi\u0107 \u2013 Crveni pomak \u2013 addicted\/noname label 2026<\/strong><br><br>Vorher gibt\u2019s mit \u201eCrveni pomak\u201c einen zweiten Vorgeschmack, ebenfalls aus dem obigen Livemitschnitt, mit einer vergleichbaren Grundlage: Ein Saxophon generiert ein tiefes Loop, das andere legt sich mit einer freien Melodie dar\u00fcber, das Schlagzeug fasst beides zusammen. Nur neigt dieses zweite Saxophon dieses Mal deutlicher zum Free-Jazz-Qu\u00e4ken als beim anderen Track, bevor alle zusammen in ein stilles Nichts versinken. Wie bereits beim ersten Track von Sergei Khramtcevich, Ilya Kruchinin &amp; Du\u0161an Petrovi\u0107 alias Baritone Conspiracy l\u00e4sst sich eine N\u00e4he zum norwegischen Jazztrio The Thing nicht von der Hand weisen. Auf das Album darf man jedenfalls gespannt sein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sacred-Buzz-Lost-Highway.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sacred-Buzz-Lost-Highway.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9366\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sacred Buzz \u2013 Lost Highway \u2013 Sound Effect Records 2026<\/strong><br><br>Mit \u201eLost Highway\u201c k\u00fcndigen Sacred Buzz aus Berlin ihr Deb\u00fct-Album an. Der Rhythmus, mit dem der Song beginnt, hat etwas Kopfnick-Chilliges wie ein entspannter Country-Track, dr\u00fcckt damit aber bald schon ins Psychedelische. Und zwar im Quasi-Refrain gleichzeitig mit einem hellen melodischen Orgel-Synthie und einer fuzzy Gitarre, eine bemerkenswerte Kombination. Damit setzt das Quartett den mit der \u201eRadio Radiation\u201c-EP begonnenen Weg fort. Kern der Band sind die Eheleute Ivan Skvortsov und Jane Skvortsova an Keyboards, Gitarre und Gesang, begleitet von Schlagzeuger Max Storck und Bassist Luca B\u00fcttner. Das Album kommt im Oktober.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[Edit] Ivan informiert \u00fcber personelle Ver\u00e4nderungen: Jetzt sitzt Sergio Sanzone am Schlagzeug und steht Mike Denton am Bass (Mike spielte im UK in der Band The Lucid Dream). Luca und Max verlie\u00dfen die Band kurz vor der Ver\u00f6ffentlichung der EP &#8222;Radio Radiation&#8220;.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pressor-Smell-That-You-Like-Relit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Pressor-Smell-That-You-Like-Relit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9367\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pressor \u2013 Smell That You Like (Relit) \u2013 addicted\/noname label 2026<br><\/strong><br>Urspr\u00fcnglich geht dem Titel noch ein bestimmter Artikel voran, der noch klarer macht, worum es hier geht: The \u201eSmell That You Like (Relit)\u201c dreht sich bei Pressor nat\u00fcrlich ums Kiffen. 2012 erschien dieser Song auf der Deb\u00fct-EP der Band aus Sankt Petersburg, doch befanden Pressor, dass das St\u00fcck in der Zwischenzeit einige Entwicklungen durchmachte und somit neu angez\u00fcndet erneut ver\u00f6ffentlicht geh\u00f6rt. In den schweren Stoner-Doom bettet sich eine Orgel, die Band zieht weiter zum psychedelischen Sludge, und so d\u00fcster und schwer das St\u00fcck auch erscheinen mag, so viel Spa\u00df macht es doch, weil man die Spielfreude hier deutlich heraush\u00f6rt. Au\u00dferdem passiert hier in nur einem acht Minuten langen St\u00fcck mehr, als andere Bands auf ein Album bekommen. Pressor sind: Stanislav Vasiliev (Gesang, Gitarre, Keyboards), Anton Khmelevsky (Gitarre), Kirill Grushkin (Bass) und Daniil Kornev (Schlagzeug).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ciolkowska-feat.-Reya-Rising-Vyshe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ciolkowska-feat.-Reya-Rising-Vyshe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9368\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ciolkowska feat. Reya Rising \u2013 Vyshe (Extended Version) \u2013 Look At That! Streaming Services 2026<\/strong><br><br>Die \u201eSynth Version\u201c von Vyshe ist lediglich auf der Streaming-Version des aktuellen Albums \u201eBomba Nastoyashchego\u201c zu finden, und dort ist es genau so lang wie die \u201eExtended Version\u201c, n\u00e4mlich gerade mal vier Minuten. Vielmehr ver\u00e4nderten die vertr\u00e4umten Kosmosrocker aus Sankt Petersburg hier die Textur: Der fluffige Beat stammt von Milli Vanilli in langsam, dar\u00fcber liegend ebenso fluffige Sounds, wolkig, nebul\u00f6s, himmlisch, sch\u00f6n. Die vermeintliche \u201eSynth Version\u201c hat etwas eher Folkiges, die \u201eExtended Version\u201c legt einen Schleier \u00fcber den an sich eher klaren Song \u2013 und tauscht den m\u00e4nnlichen Gesang gegen weiblichen aus, n\u00e4mlich von Reya Rising, wie die Londoner Yogalehrerin Gemma Bruno eigentlich hei\u00dft. Die Aufnahme erfolgte in Sri Lanka, der Genuss des Songs versetzt in den Kosmos.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lethernal-Utopia-The-Halo-Of-God.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lethernal-Utopia-The-Halo-Of-God.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9369\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lethernal Utopia \u2013 The Halo Of God \u2013 Lethernal Utopia 2026<\/strong><br><br>Der b\u00f6se grollende Gesang ist vom Death Metal noch \u00fcbrig, das Riffing und die Fl\u00e4chen entnehmen Lethernal Utopia auf \u201eThe Halo Of God\u201c eher dem Thrash oder dem Post Metal. Liest man, dass die Band aus Toulouse es sich zur Aufgabe macht, Death Metal und Melodien zu verbinden, bekommt man Angst, es mit kitschigem Metalcore zu tun zu haben, aber das trifft gottlob nicht zu. Dieser Song setzt fort, was die 2023 gegr\u00fcndete Band 2025 auf der ersten EP \u201eGlitch\u201c und dem Deb\u00fct \u201eIllusion Of Time\u201c auf die H\u00f6rerschaft loslie\u00df, und setzt damit das Zeichen, dass sie zur Weiterentwicklung bereit und in der Lage ist. \u201eThe Halo Of God\u201c l\u00e4sst eher Machine Head anklingen, die ohne den Pop jedenfalls, und birgt ungef\u00e4hre so viele verschiedene Elemente wie eine EP mit mehreren St\u00fccken. Zur Band geh\u00f6ren: Bassist Jay Balcou, Schlagzeuger Alex Bonnet, Gitarrist Sacha Guitteny sowie S\u00e4nger und Gitarrist Adrien Alvarez.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (16.07.2026) Ein weiteres Spezial mit Singles oder Ein-Song-Ver\u00f6ffentlichungen, diese Ausgabe mit: Transnade\u017enost&#8216;, Der Mord, Absent Sunday, Traum, \u0420\u0435\u0437\u0438\u043d\u0430 &amp; \u0415\u0432\u0433\u0435\u043d\u0438\u044f \u041a\u043e\u0440\u0441\u0435\u0442\u043e\u0432\u0430, The Morning Stars, Sergei Khramtcevich, Ilya Kruchinin &amp; Du\u0161an Petrovi\u0107, Sacred Buzz, Pressor, Ciolkowska feat. Reya &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/spezial-singles-und-eps-3\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,15,19],"tags":[],"class_list":["post-9357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-18","category-besonderes","category-download-stream"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9357"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9357\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9374,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9357\/revisions\/9374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}