{"id":9075,"date":"2026-05-12T22:18:45","date_gmt":"2026-05-12T20:18:45","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9075"},"modified":"2026-05-12T22:18:45","modified_gmt":"2026-05-12T20:18:45","slug":"was-guido-sonst-noch-gehoert-hat-im-april-2026-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/was-guido-sonst-noch-gehoert-hat-im-april-2026-teil-2\/","title":{"rendered":"Was Guido sonst noch geh\u00f6rt hat\u2026 im April 2026 \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Was-Guido-sonst-noch-gehoert-hat.-im-April-Teil-2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"197\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Was-Guido-sonst-noch-gehoert-hat.-im-April-Teil-2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9076\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><em>Von Guido D\u00f6rheide (12.05.2026)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Keimzeit \u2013 Michael Schenker Group \u2013 Pink Floyd \u2013 At <\/strong><\/em><em><strong>T<\/strong><\/em><em><strong>he Gates \u2013 Ringo Starr \u2013 Six Feet Under<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Teil 2 ist eine Mogelpackung, denn von MSG und Pink Floyd gibt es kein neues Material, sondern nur jeweils ein neues Album mit altem Material. Da es bei beiden Bands nicht verkehrt ist, sich mit Livematerial f\u00fcr die einsame Insel zu bevorraten, habe ich beide hier mit reingenommen. Aber ich will vorne anfangen, n\u00e4mlich mit\u2026<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Keimzeit \u2013 Ach, die Menschen \u2013 Indigo 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201eIrre ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament! Selber schuld daran, wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt\u201c lieferten Keimzeit Anno 1990 einen sch\u00f6nen Beitrag zur Postwendezeit, mit \u201eKling Klang\u201c avancierten sie einige Jahre sp\u00e4ter sehr zu Unrecht zu den Lieblingen der Silberhochzeitsschallplattenunterhaltern, die den Song gerne mal zwischen Pur und noch Abgeschmackterem auflegten.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange vor der Wende in Potsdam-Mittelmark gegr\u00fcndet, sind Keimzeit gl\u00fccklicherweise nicht totzukriegen. Kern der Band sind S\u00e4nger und Gitarrist Norbert Leisegang und sein Bruder Hartmut am Bass, zu Anfang waren noch die Geschwister Roland und Marion dabei, inzwischen geh\u00f6ren Drummer Lin Dittmann, Gitarrist Lars Kutschke, Keyboarder Andreas Sperling und der Trompeter Sebastian Nachtwei zur Band, auf \u201eAch, die Menschen\u201c unterst\u00fctzt von Ede Merkel am Sax, Nils Marquardt an der Posaune und Georg Wieland Wagner am Vibraphon.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAch, die Menschen\u201c ist \u2013 Live-Alben mitgez\u00e4hlt \u2013 Keimzeits neunzehnte Langspielver\u00f6ffentlichung, und es ist ein gutes Album geworden. Musikalisch irgendwo im Indierock angesiedelt, schaffen Keimzeit vor allem durch Norbert Leisegangs ganz besondere Art und Weise, Texte zu schreiben und in typischer Norbert-Leisegang-Manier vorzutragen, mit seiner hellen, leicht knarzenden und immer irgendwie n\u00f6lenden Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAch, die Menschen \u2013 egal, wie man es sieht \u2013 ich f\u00fcr meinen Teil h\u00e4tte sie geliebt\u201c \u2013 so kann nur Norbert Leisegang in ein Album einsteigen. Der Song klingt harmlos und nett und beschreibt, was an der Menschheit liebenswert ist. Bzw. war, denn schnell stellt sich heraus, dass der Erz\u00e4hler hier von den Menschen in der Vergangenheit berichtet, es gibt sie zum Zeitpunkt der Handlung des Textes schon seit Jahren nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf \u201eBummelzug\u201c beschreibt Leisegang das \u00c4lterwerden anhand von Fortbewegungsmitteln der Deutschen Bahn \u2013 in seinem ersten Leben war er ein D-Zug, jetzt ist er ein Bummelzug auf einem Abstellgleis. Sch\u00f6ne Bilder, die gut funktionieren. Ebenfalls hervorhebenswert ist \u201eKurzhalten\u201c, das offensichtlich aus der Sicht eines Hundes gesungen ist, aber mit Formulierungen wie \u201eDich h\u00e4lt man lieber an der kurzen Leine\u201c sicher vielen H\u00f6renden (und einer hohen Dunkelziffer an Haustieren) beiderlei Geschlechts einen Teil der eigenen Beziehungsvergangenheit vor Augen h\u00e4lt. H\u00f6hepunkt der toxischen Tierqu\u00e4lereibeziehung ist \u201eWenn Du nicht machst, was ich Dir sage, dann muss ich Dir leider eine r\u00fcberziehen, so dass Dir H\u00f6ren und Sehen vergeht. Nimm\u2019 das bitte nicht pers\u00f6nlich, auch mir tut so etwas in der Seele weh, aber ich bin nun mal Deine Herrin, und nun h\u00f6r endlich auf zu winseln, es ist doch noch gar nichts passiert.\u201c Ab hier m\u00f6ge bitte der Tierschutzverein \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gesamte Album pl\u00e4tschert superunaufgeregt mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und jazzigen Bl\u00e4sern vor sich hin, ohne jemals zu langweilen und vor allem, ohne von Leisegangs hervorragenden Texten abzulenken. In jedem Song gibt es tolle S\u00e4tze wie \u201eDie T\u00fcr sagt nein \u2013 f\u00fcr Dich bleibe ich geschlossen\u201c oder \u201eDie Welt geht unter \u2013 zumindest meine\u201c, mein Favorit ist jedoch \u201eTherapie\u201c, der letzte Song auf dem Album. \u201eZeig mal her, ich repariere Dein Rad und putze, wenn Du es f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4ltst, das Bad. [\u2026] F\u00fcr Dich mach\u2019 ich wirklich alles, nur eines niemals nie \u2013 alles verlange von mir, nur bitte keine Therapie.\u201c Das ist gut, das ist gesund (zumal der Protagonist sogar H\u00fchnersuppe im Programm hat) und das setzt eine Grenze dort, wo sie hingeh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Schenker Group \u2013 Live <\/strong><strong>A<\/strong><strong>nd Ready (The Best <\/strong><strong>O<\/strong><strong>f MSG <\/strong><strong>L<\/strong><strong>ive 1980 \u2013 1984) \u2013 Chrysalis 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es mag wohl angehen, dass Michael Schenker, der Wolfgang Sebastian von Beethoven des Heavy Rock, f\u00fcr alle Zeiten im Schatten seines gro\u00dfen Bruders Rudolf stehen wird und es trotz seiner berserkerhaften Ver\u00f6ffentlichungsflut niemals aus dem abgeschmackten \u201eW\u00e4re er doch mal bei den Scorpions geblieben, da h\u00e4tte er so richtig Karriere machen k\u00f6nnen\u201c-Sermons seiner Kritiker heraustreten wird, aber wer der bessere Gitarrist der beiden Schenkerbr\u00fcder aus Sarstedt, Lower Saxony, West Germany ist und wer mehr unsterbliche Klassiker geschrieben hat, ohne sich daf\u00fcr jemals dem stadionkompatiblen Massengeschmack angebiedert zu haben, steht l\u00e4ngst fest. Und Stadionrock kann Michael auch, nur eben immer in gut. Verstengan\u2019s mi net foisch \u2013 ich liebe die Scorpions und sehe ihnen allen Kitsch und schlechtes Englisch nach, aber Michael Schenker mit UFO, Michael Schenker Group, McAuley Schenker Group, Michael Schenker\u2019s Temple Of Rock, Michael Schenker Fest, Schenker Barden Acoustic Project, Michael Schenker And Friends (habe ich wen vergessen?) hat immer abgeliefert und nie entt\u00e4uscht. So auch auf \u201eLive And Ready\u201c: F\u00fcnf Stunden Live-Material aus vier Konzerten in Manchester, Tokio und London aus den Jahren 1980 bis 1984 plus eine DVD aus dem Hammersmith Odeon kriegt man hier geboten, inklusive aller Hits wie \u201eArmed And ready\u201c, \u201eInto The Arena\u201c, \u201eShoot Shoot\u201c und nat\u00fcrlich UFOs \u201eDoctor Doctor\u201c (mit dem die gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Iron Maiden seit jeher jedes Konzert als Tonbandeinspielung er\u00f6ffnen) \u2013 alles gesungen von Gary Barden \u2013 sowie einem unglaublichen Schlagzeugsolo von Cozy Powell.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pink Floyd \u2013 Live From The Los Angeles Sports Arena, April 26th , 1975 \u2013 Columbia\/Sony Music 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich h\u00e4tte ja nie gedacht, das Los Angeles einen Sportplatz hat, aber eben genau dort haben Pink Floyd wohl vor nunmehr 51 Jahren einen Aufrtitt gehabt, der jetzt endlich als Tontr\u00e4ger vorliegt. Pink Floyd machen ja keine neue Musik mehr und obwohl nach ihnen in den 1990er Jahren ein Volkswagenmodell benannt wurde, haben sie eigentlich schon vor \u201eThe Final Cut\u201c (1983) aufgeh\u00f6rt zu existieren. \u201eA Momentary Lapse Of Reason\u201c (1987) war noch ganz gut, aber unendlich langweilig, \u201eThe Division Bell\u201c (1994, das war das mit dem VW Golf) ging so und \u201eThe Endless River\u201c (2014) erstaunte ob seiner schieren Existenz. Die wahren Pink Floyd, das waren die mit Roger Waters und David Gilmour als Songwriter und Hauptprotagonisten, Nick Mason am Schlagzeug und Rick Wright an den Keyboards (und nicht als bezahlter Angestellter wie bei \u201eThe Wall\u201c) \u2013 also jene Pink Floyd bis \u201eAnimals\u201c (1977).<\/p>\n\n\n\n<p>Hier haben wir es mit einem Konzertdokument in wie bei Pink Floyd immer verst\u00f6rend guter Tonqualit\u00e4t zu tun, dass haupts\u00e4chlich \u201eWish You Were Here\u201c und \u201eDark Side Of The Moon\u201c abdeckt und die H\u00f6renden in jeder Sekunde daran erinnert, was PF ausmacht und warum ihre Musik niemals langweilig und niemals sterben wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>At <\/strong><strong>T<\/strong><strong>he Gates \u2013 The Ghost <\/strong><strong>O<\/strong><strong>f <\/strong><strong>A<\/strong><strong> Future Dead \u2013 Century Media 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und nochmal Musik aus Schweden: At The Gates fallen f\u00fcr mich ebenfalls in den guten, \u00fcber jeden Zweifel erhabenen Teil des schwedischen Rock\u2019n\u2019Roll: Als ich anfing, mich f\u00fcr Heavy Metal zu begeistern, war es \u201eSlaughter Of The Soul\u201c (das damals schon knappe 10 Jahre auf dem Buckel hatte), das mich meinen Horizont \u00fcber Thrash und klassischen Heavy Metal in Richtung Death Metal erweitern lie\u00df. Melodic Death Metal mag ich seitdem in der von At The Gates dargebotenen Form deutlich mehr als von Amon Amarth oder von Arch Enemy.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen spricht mich das Werk von At The Gates musikalisch mehr an als das von den anderen genannten Bands \u2013 die Riffs sind d\u00fcster, hart und melodisch, die Soli niemals kitschig oder gniedelig oder sonstwie selbstverliebt, und zum anderen hatte es mir der Gesang von Tomas \u201eTompa\u201c Lindberg von Anfang an angetan. Hier wird nicht gegrowlt oder gescreamt, sondern eher heiser gebellt. Klingt wie Klargesang, von jemand, der keinen Klargesang hinbekommt, gro\u00dfartig!<\/p>\n\n\n\n<p>Und eben dieser Tompa hat nun w\u00e4hrend der Aufnahmen zu diesem Album eine t\u00f6dliche Krebsdiagnose erhalten, dann noch vor seinem letzten Krankenhausaufenthalt die letzten noch fehlenden Gesangsspuren eingesungen, und nach seinem Tod konnte die Band das Album fertigstellen und ver\u00f6ffentlichen. Tompas Verm\u00e4chtnis-Album ist ein ganz gro\u00dfartiges geworden, es schlie\u00dft 31 Jahre nach \u201eSlaughter Of The Soul\u201c eng an dieses an und leistet sich keine Schwachstellen. Die H\u00f6renden bekommen gut 42 Minuten melodischen Death Metal geboten, mit \u201eThe Fever Mask\u201c und \u201eThe Dissonant Void\u201c legen die G\u00f6teborgenden geschwindigkeitsm\u00e4\u00dfig gut los, mit \u201eDet Oerh\u00f6rda\u201c wird es ein wenig langsamer, um dann auf \u201eA Ritual Of Waste\u201c wieder beinahe punkig loszubrettern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das im Ohr bleibendste St\u00fcck ist \u201eF\u00f6rg\u00e4ngligheten\u201c, das mit Akustikgitarre und dann einsetzendem E-Gitarren-Solo er\u00f6ffnet (quasi wie eine Metallica-Ballade, die nicht nervt), wir warten auf den Gesang, aber es kommt keiner. Stattdessen ert\u00f6nt \u201eBlack Hole Emission\u201c, das letzte St\u00fcck auf dem Album, das wieder sehr punkig nach vorne prescht und auf dem Tompa nochmal alles aus den Stimmb\u00e4ndern herauskreischen kann. Ein sehr gutes At-The-Gates-Album und ein w\u00fcrdiges Verm\u00e4chtnis eines Ausnahme-Metals\u00e4ngers.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ringo Starr \u2013 Long Long Road \u2013 Universal Music Enterprises 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Ringo Starr seinerzeit bei den Beatles mal den Leadgesang \u00fcbernommen hat, kackte er gegen seine Kollegen Lennon und McCartney immer ein wenig ab, dennoch verpasste er \u201eWith A Little Help From My Friends\u201c, \u201eYellow Submarine\u201c oder Octopus\u2019s Garden\u201c das gewisse Etwas, das es nur gibt, wenn Ringo singt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf \u201eLong Long Road\u201c singt Ringo alle Lieder und er spielt auch auf allen Liedern das Schlagzeug. Und was soll ich sagen \u2013 mit seinen 85 Jahren singt er hervorragend und sein Schlagzeugspiel ist ohnehin ohne Fehl und Tadel. Er zitiert wundersch\u00f6n seinen l\u00e4ngst verstorbenen Beatles-Kollegen George Harrison, wenn er auf \u201eChoose Love\u201c singt \u201eThe long and winding road is more than a song\u201c und zeigt, dass Country ein Genre ist, in dem er wunderbar zuhause ist. Nat\u00fcrlich schreibt ein Ringo Starr seine Songs nicht selbst, das war schon in seligen Beatles-Zeiten so, sondern er l\u00e4sst schreiben, hier wieder einmal mehr durch T-Bone Burnett, der diesen Job sehr zu aller Zufriedenheit erledigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein neues Ringo-Album vermittelt gleicherma\u00dfen die Eindr\u00fccke \u201eEr ist noch da!\u201c, \u201eEr gibt sich gro\u00dfe M\u00fche beim Singen und hat eine gute Stimme!\u201c und \u201eCountry sollte man \u00f6fter mal h\u00f6ren.\u201c Danke daf\u00fcr, lieber Ringo!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Six Feet Under \u2013 Next <\/strong><strong>T<\/strong><strong>o <\/strong><strong>D<\/strong><strong>ie \u2013 Metal Blade Records 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Na do schau her \u2013 ein neues Album von Sachen F\u00fcr Unterwegs! Kann ja nur wieder schei\u00dfe werden\u2026 oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Oder auch nicht! Chris Barnes, der Originals\u00e4nger von Cannibal Corpse, und sein ehemaliger Bandkollege Jack Owen, der seit 2017 bei SFU f\u00fcr die Gitarre zust\u00e4ndig ist (neben Ray Suhy), haben sich wohl seit dem grottigen \u201eNightmares Of The Decomposed\u201c (2020) und dem um einiges besseren \u201eKilling For Revenge\u201c (2024) irgendwie gut eingespielt und eingesongwrited: \u201eApproach Your Grave\u201c startet langsam und stimmungsvoll, melodiereiches und sch\u00f6nes Solo in der zweiten Songh\u00e4lfte eingeschlossen. Mit \u201eDestroyed Remains\u201c geht es dann wesentlich schneller und polternder weiter, w\u00e4hrend Meister Barnes wie in besten fr\u00fchen CC-Zeiten irgendwelches unverst\u00e4ndliche Zeug grunzt, und das darauf folgende \u201eMister Blood And Guts\u201c ist mein erster Favorit auf dem neuen Album: Jeff Hughells Bass leitet donnernd ein, und dann bellt Kr\u00fcmelmonster Barnes einfach stoisch vor sich hin. Melodiereiches Solo dazu und gut ist. Mit \u201eMutilated Corpse In The Woods\u201c legen SFU gut und \u00fcberzeugend nach: Gehobenes Tempo, galoppierendes Schlagzeug, gelungenes Riffing und Chris Barnes r\u00f6chelt und r\u00f6hrt was von verst\u00fcmmelten Leichen in den W\u00e4ldern. Welche nat\u00fcrlich irgendwann einen unverkennbaren Geruch nach sich ziehen, und so wirkt \u201eUnmistakable Smell Of Death\u201c dann auch wie der schnellere Zwilling des zuvor geh\u00f6rten Songs.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich \u00fcberzeugend geht es weiter: Die Songs treiben munter voran, die Gitarrenriffs \u00fcberzeugen, das Schlagzeug poltert, der Bass donnert und Barnes growlt, als h\u00e4tte es nie Anlass zur Kritik an seiner Gesangsleistung gegeben. Ein Album, das auf qualitativ ordentlichem Niveau Laune macht und f\u00fcr allerley Kurzweil sorgt wie ich es von SFU auf ihre alten Tage nicht erwartet h\u00e4tte \u2013 was will man mehr?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (12.05.2026) Keimzeit \u2013 Michael Schenker Group \u2013 Pink Floyd \u2013 At The Gates \u2013 Ringo Starr \u2013 Six Feet Under Teil 2 ist eine Mogelpackung, denn von MSG und Pink Floyd gibt es kein neues Material, sondern &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/was-guido-sonst-noch-gehoert-hat-im-april-2026-teil-2\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,35],"tags":[],"class_list":["post-9075","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album","category-was-guido-sonst-noch-gehoert-hat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9075"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9077,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9075\/revisions\/9077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}