{"id":9063,"date":"2026-05-11T21:25:48","date_gmt":"2026-05-11T19:25:48","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=9063"},"modified":"2026-05-11T21:25:48","modified_gmt":"2026-05-11T19:25:48","slug":"putred-decease-decessus-putridus-loud-rage-music-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/putred-decease-decessus-putridus-loud-rage-music-2026\/","title":{"rendered":"Putred\/Decease \u2013 Decessus Putridus \u2013 Loud Rage Music 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Putred-Decease-Decessus-Putridus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"113\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Putred-Decease-Decessus-Putridus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9064\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (11.05.2026)<br><br>Bei Putred und Decease handelt es sich um verdiente Bands aus dem rum\u00e4nischen Underground, beide grob im Death Metal verwurzelt. F\u00fcr die Split-EP \u201eDecessus Putridus\u201c tun sie sich erstmals zusammen, und beide mit je zwei exklusiven Tracks, die in der jeweiligen Discographie eine Besonderheit darstellen: Putred growlen erstmals auf Englisch und Decease beenden eine mehr als zehnj\u00e4hrige Zombieapokalypse. \u00c4h, Ruhephase.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Wort \u201eoldschool\u201c ist hier nicht eben unangebracht, gestrig hingegen sind die vier Tracks nicht, was nat\u00fcrlich auch an der Zeitlosigkeit des Genres liegt. F\u00fcr Underground sind die Tracks ausnehmend annehmbar produziert, jeder Ton sitzt, insbesondere das Schlagzeug von Putred l\u00e4sst jedes Detail durch die W\u00e4nde aus Gitarren und Bass dringen. Und selbst bei denen l\u00e4sst sich die Struktur m\u00fchelos erfassen. Die ist bei Putred n\u00e4mlich variabel, jeder der beiden Tracks steckt voller Haken. Das Tempo indes wirkt hoch, ist es aber bei Lichte betrachtet eher nicht; die Band bremst sich selbst und wirbelt innerhalb reduzierterer Taktzahl den Friedhofsstaub auf. Von Doom wiederum l\u00e4sst sich dann auch wieder nicht sprechen.<br><br>Anders Decease, bei denen das Tempo in allen Belangen aus dem Stand enorm hoch ist. Das Growlen bleibt, der Sound hat eine andere Klarheit, wirkt wie in leicht h\u00f6herer Tonlage hervorgebracht, und ist fett. Die Drums scheren sich nix um Details, die pr\u00fcgeln, und wenn alle mal kurz etwas langsamer machen, dann lediglich, um den Nacken in einen Groove zu bekommen, anstatt wie ein Specht vor die Wand zu brettern. Und dann ist auch mal ein Gitarrensolo wie aus dem Power-Metal drin.<br><br>Putred kommen selbstredend aus Transsilvanien. 2020 gegr\u00fcndet, liefert das Quartett seitdem Ver\u00f6ffentlichung um Ver\u00f6ffentlichung ab, Demos, EPs, Splits und mit \u201eBlestemul din ad\u00e2nc\u201c gerade erst das dritte Album. Bislang waren s\u00e4mtliche Ver\u00f6ffentlichungen auf Rum\u00e4nisch gegrowlt, diese Split ist die erste auf Englisch. Das Trio Decease aus Cluj-Napoca gibt es seit 2011, bis 2014 kn\u00fcppelte es zwei Alben ein und legte nach einer Split 2015 die Werkzeuge nieder \u2013 bis zu dieser neuen Split-EP. Die Apokalypse erf\u00e4hrt eine Fortsetzung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.05.2026) Bei Putred und Decease handelt es sich um verdiente Bands aus dem rum\u00e4nischen Underground, beide grob im Death Metal verwurzelt. 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