{"id":8912,"date":"2026-03-25T21:09:02","date_gmt":"2026-03-25T20:09:02","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8912"},"modified":"2026-03-25T21:09:02","modified_gmt":"2026-03-25T20:09:02","slug":"les-longs-adieux-arousal-les-longs-adieux-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/les-longs-adieux-arousal-les-longs-adieux-2026\/","title":{"rendered":"Les Longs Adieux \u2013 Arousal \u2013 Les Longs Adieux 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Les-Longs-Adieux-Arousal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Les-Longs-Adieux-Arousal.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8913\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (25.03.2026)<br><br>Da schlagen die Herzen der Achtziger-Wave-Fans h\u00f6her: F\u00fcr ihr neues Album \u201eArousal\u201c bedienen sich Les Longs Adieux aus Rom bei den Charakteristika jener Zeit und jenes Genres, um sie zu neuen Songs zusammenzusetzen, die mit Dunkelheit, Schwermut und dennoch umfangender Hymnenhaftigkeit zu einer Zeitreise einladen. Mit dem Gesang versetzt das Duo seine Musik zudem in einen anderen Arm der Achtziger: Hier dringt der Italo-Pop deutlich durch und reichert das Bild an.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Sound steckt knietief in den Achtzigern: Synthiepop wie damals, inklusive Drums mit artifiziellem Sound, teilweise wie eine klassische Beatbox. Dar\u00fcber legen die beiden Musizierenden dann Synthies in Fl\u00e4che, Effekt und Melodie, und weil es so sch\u00f6n passt, auch Gitarren und gelegentlich B\u00e4sse, die sie durch diverse Effektger\u00e4te jagen, Flanger zumeist, f\u00fcr das wohlige The-Cure-Gef\u00fchl. Diese Instrumente spielt Frank Marrelli, w\u00e4hrend Federica Garenna die Synthies bedient \u2013 und singt, und zwar anders als im Goth-Wave-Genre \u00fcblich mit erheblicher Inbrunst und einer Melodief\u00fchrung, die bisweilen an den wunderbaren Italo-Pop erinnert, wenn nicht dann doch wieder passender an Diamanda Gal\u00e1s oder mal an Siouxsie Sioux.<br><br>Trotz des eher wavigen Gewandes lassen die Synthies einige Analogien zu Radiopopsongs der Achtziger zu, beispielsweise zu den Pet Shop Boys im St\u00fcck \u201eLe Soldat de Plomb\u201c. Doch ziehen die Saiteninstrumente die Lieder hier stets in die dunkleren Ecken, ohne dass sie daf\u00fcr harsch werden m\u00fcssten. Das hier ist keine Rockmusik, auch wenn Garenna etwa in dem treibenden \u201eElectric Transylvania\u201c auch mal ganz unvermutet Schreie ausst\u00f6\u00dft. Insgesamt ist die Musik auf \u201eArousal\u201c sch\u00f6n, dringt in keine Extreme, sondern setzt auf Wohlklang, auf leichten Zugang zu eigentlich schwerer Stimmung, denn die Melancholie l\u00e4sst sich auch mit sch\u00f6ner Musik nicht abstreifen, im Gegenteil, sie macht sie noch sch\u00f6ner.<br><br>Nicht auf diesem Album enthalten ist die Single \u201eValover\u201c, die das Duo im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlichte. Auftakt war f\u00fcr die beiden R\u00f6mer 2021 die Single \u201eRunaway\u201c, der Vorbote zum passend betitelten Deb\u00fctalbum \u201eGreetings From Moonlight\u201c. Es folgten ein halbes Dutzend weiterer Alben, darunter ein Livemitschnitt, bis zum heutigen \u201eArousal\u201c. Und das klingt bei Neonlicht noch authentischer!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (25.03.2026) Da schlagen die Herzen der Achtziger-Wave-Fans h\u00f6her: F\u00fcr ihr neues Album \u201eArousal\u201c bedienen sich Les Longs Adieux aus Rom bei den Charakteristika jener Zeit und jenes Genres, um sie zu neuen Songs zusammenzusetzen, die mit Dunkelheit, &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/les-longs-adieux-arousal-les-longs-adieux-2026\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-8912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8912"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8914,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8912\/revisions\/8914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}