{"id":8882,"date":"2026-03-17T21:10:05","date_gmt":"2026-03-17T20:10:05","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8882"},"modified":"2026-03-17T21:10:05","modified_gmt":"2026-03-17T20:10:05","slug":"merculistarya-arado-fajdalom-a-tunodes-medreben-pest-records-metal-oer-die-records-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/merculistarya-arado-fajdalom-a-tunodes-medreben-pest-records-metal-oer-die-records-2026\/","title":{"rendered":"Merculistarya \u2013 \u00c1rad\u00f3 f\u00e1jdalom a t\u0171n\u0151d\u00e9s medr\u00e9ben \u2013 Pest Records\/Metal \u00d6r Die Records 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Merculistarya-Arado-fajdalom-a-tunodes-medreben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"112\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Merculistarya-Arado-fajdalom-a-tunodes-medreben.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8883\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (16.03.2026)<br><br>\u201eEine Flut von Schmerz im Bett der Kontemplation\u201c ist die Internet-\u00dcbersetzung des Titels \u201e\u00c1rad\u00f3 f\u00e1jdalom a t\u0171n\u0151d\u00e9s medr\u00e9ben\u201c. Diesen gab \u00c1rp\u00e1d Szenti dem Deb\u00fctalbum seines Soloprojektes Merculistarya, mit dem er seine in Jahtzehnten angeh\u00e4uften pers\u00f6nlichen und emotionalen Visionen in Black Metal umsetzen wollte. Man h\u00f6rt, dass der Ungar da eine Menge Ideen einbringt, mit denen er das Genre erheblich erweitert. Hei\u00dft: Einiges ist dicht an etwas, das man bald als Klischee auffassen k\u00f6nnte, aber vieles durchbricht s\u00e4mtliche Erwartungen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Gebolze und Geschrei geh\u00f6ren zu den Klischees, die Kirchenorgel letztlich auch, aber zu einem anderen, im Irrsinnstempo flirrende Gitarren zum Dreivierteltakt sind Black-Metal-Basisausstattung. So war\u2019s dereinst, und wohin es sich entwickelte, als man feststellte, dass Black Metal ja auch sch\u00f6n und emotional sein k\u00f6nnte, das findet sich hier ebenfalls, also schwere Gitarrenw\u00e4nde, die der Dunkelheit den Teppich ausrollen. Checkboxen gef\u00fcllt.<br><br>Doch ist der Zettel von \u00c1rp\u00e1d Szenti aus Szeged in Ungarn noch um einige Checkboxen l\u00e4nger, und in den Jahren, in denen sich der Schlagzeuger in wechselnden Bands ausprobieren durfte, und zwar sehr, sehr vielen, darunter einmal sogar als Gast bei Thy Catafalque, erweiterte er seinen eigenen Horizont so stark, dass er nun all seine Ideen in dieses Album einflie\u00dfen l\u00e4sst. So finden sich hier nun Piano-Intros, komplett stille Ambient-Passagen, der Groove von einerseits Thrash Metal und andererseits \u2013 nun: dem Gothic Rock der Fields Of The Nephilim inklusive deren Dunkelheit, Synthies, die nach Symphonic-Metal-Streichern klingen, na, und so weiter.<br><br>Szenti gr\u00fcndete dieses Projekt vor weit mehr als zwanzig Jahren, wobei das nat\u00fcrlich eine kuriose Auskunft ist, wann gr\u00fcndet man ein Ein-Personen-Projekt, mit der Geburt? Das Album jedenfalls nahm er bereits 2009 auf, lie\u00df es aber zugunsten seiner anderen Verpflichtungen in der Schublade und holte es daraus erst 2024 hervor, um es komplett neu einzuspielen und technisch aufzupolieren. Das indes h\u00e4tte gern an mancher Stelle etwas ausgefeilter erfolgen d\u00fcrfen, denn manche Instrumente haben einen leicht k\u00fcnstlichen Sound. Erstaunlicherweise ausgerechnet das Schlagzeug, und das von einem Schlagzeuger. So gesehen erf\u00fcllt das Album abermals die Anforderungen an Oldschool-Black-Metal, Mission erf\u00fcllt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (16.03.2026) \u201eEine Flut von Schmerz im Bett der Kontemplation\u201c ist die Internet-\u00dcbersetzung des Titels \u201e\u00c1rad\u00f3 f\u00e1jdalom a t\u0171n\u0151d\u00e9s medr\u00e9ben\u201c. 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