{"id":8835,"date":"2026-03-09T20:46:36","date_gmt":"2026-03-09T19:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8835"},"modified":"2026-03-09T20:46:36","modified_gmt":"2026-03-09T19:46:36","slug":"clam-clam-clam-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/clam-clam-clam-2026\/","title":{"rendered":"Cl\u00e2m \u2013 Cl\u00e2m \u2013 Cl\u00e2m 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Clam-Clam.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Clam-Clam.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8836\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (09.03.2026)<br><br>Eine Muschel mit Dach macht sich von Frankfurt am Main aus aus, in Sachen psychedelischer Rockmusik neue Pfl\u00f6cke zu setzen: Cl\u00e2m nennt sich das international besetzte Quartett, \u201eCl\u00e2m\u201c hei\u00dft auch das Deb\u00fctalbum. Laut info m\u00f6chte die Band darauf Heavy Psych, Disco und Ambient verschmelzen, doch die Wahrheit ist viel sch\u00f6ner: hypnotische Fuzz-Folklore zwischen den Cowboy Junkies und den Fleetwood Mac der Siebziger, zwischen entspannt und treibend, schl\u00fcssig vereint unter einem Dach.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In nur sechs St\u00fccken deckt das Quartett seine vielseitigen Qualit\u00e4ten ab. Mit dem \u201eLevee Lament\u201c starten die Frankfurter noch zur\u00fcckhaltend, doch bereits \u201eOutside\u201c erf\u00fcllt den Tatbestand des Tanzbaren, obschon man hier Disco als Begriff nicht unbedingt anf\u00fchren w\u00fcrde. Das St\u00fcck treibt voran und l\u00e4sst seine H\u00f6rerschaft nicht stillsitzen, das trifft zu. Eine Orgel mengt sich in den Sound, nicht als einziges Mal auf diesem Album, und diesen Sound bestimmen ein folkiges Schlagzeug, also weniger eines aus dem Heavy Rock, ein Bass mit eigener groovender Stimme sowie Gitarren, die nicht nur zwischen Rhythmus und Melodie verhandeln, sondern auch mal als Effektger\u00e4t eingesetzt sind. Gelegentlich streut ein Fuzz Sand ins Getriebe und l\u00e4sst es angenehm schmirgeln. Auch eine Akustikgitarre mogelt sich mal in den Sound und tut ihm gut. Dazu gibt es Gesang zwischen Margo Timmins und Christine McVie \u2013 indes, bisweilen etwas zu sehr in den Vordergrund gemischt.<br><br>Rockmusik kann eben vielseitig ausgepr\u00e4gt sein, und diese kommt ohne H\u00e4rte aus, was der Musik auch deutlich besser steht. Mit der bisweilen nicht nur leicht folkigen Auspr\u00e4gung erinnert der Sound von Cl\u00e2m nicht selten an den der Cowboy Junkies, auch die k\u00f6nnen ja fuzzy und psychedelisch, wenn sie nicht gerade der fragilen Kontemplation fr\u00f6nen. Etwas \u201eRumours\u201c von Fleetwood Mac l\u00e4sst sich zum Ende von \u201eCl\u00e2m hin ebenfalls heraush\u00f6ren, und auch das bereichert das Gesamtbild.<br><br>Die noch frische Band Cl\u00e2m besteht aus: S\u00e4ngerin Michelle Blythe aus den USA, Gitarrist Sven Hollmann, Bassist Eddie Blythe aus dem UK und Schlagzeuger Bj\u00f6rn Giebler. Die geb\u00fcrtige Kalifornierin Blythe kam vor 25 Jahren nach Deutschland und er\u00f6ffnete in Hochstadt bei Frankfurt ein Caf\u00e9. Blythe trat als Kontrabassist mit der Folk\u2019n\u2019Roll-Band The Water Rats auf. Viel mehr l\u00e4sst sich \u00fcber das Quartett kaum herausfinden, aber das d\u00fcrfte sich nun \u00e4ndern: \u201eCl\u00e2m\u201c ist ein wunderbarer Einstand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (09.03.2026) Eine Muschel mit Dach macht sich von Frankfurt am Main aus aus, in Sachen psychedelischer Rockmusik neue Pfl\u00f6cke zu setzen: Cl\u00e2m nennt sich das international besetzte Quartett, \u201eCl\u00e2m\u201c hei\u00dft auch das Deb\u00fctalbum. 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